Talente entdecken und fördern Johannes-Grundschule in Spelle begrüßt Schulleiterin Bärbel Löcken

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Im Rahmen der humorvollen Amtseinführung von Bärbel Löcken als neuer Schulleiterin der Johannes-Grundschule in Spelle (ganz links) erfreuten sich auch ihr Ehemann Frank, Regierungsschuldirektorin Maria Duisen, Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Konrektorin Irene Thiemann (v. l.) an dem von den Grundschulkindern phantasievoll gestalteten Festakt. Foto: Anne BremenkampIm Rahmen der humorvollen Amtseinführung von Bärbel Löcken als neuer Schulleiterin der Johannes-Grundschule in Spelle (ganz links) erfreuten sich auch ihr Ehemann Frank, Regierungsschuldirektorin Maria Duisen, Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Konrektorin Irene Thiemann (v. l.) an dem von den Grundschulkindern phantasievoll gestalteten Festakt. Foto: Anne Bremenkamp

Spelle. „Wir sind farbenfroh, unsere Schule ebenso. Wie ein Regenbogen hoch im Sonnenschein sollst du uns, woher du auch kommst, willkommen sein!“, präsentierten die Kinder der Johannes-Grundschule in Spelle die Welturaufführung ihres neuen Schulliedes und begrüßten damit zeitgleich ihre neue Schulleiterin Bärbel Löcken.

Im Königreich Venhaus lebt Bärbel Löcken und herzlich willkommen ist die 47-Jährige als neue Schulleiterin der Johannes-Grundschule in Spelle natürlich auch. Dies betonten Konrektorin Irene Thiemann und Personalrätin Kristin Schmitz mit sehr persönlichen Worten im Namen einer engagierten Schulgemeinschaft und anlässlich einer feierlichen und von vielen bunten Akzenten geprägten Amtseinführung, die eigentlich gar keine war. Denn Bärbel Löcken, die als ursprünglich gelernte Einzelhandelskauffrau1995 ihr Lehramtsstudium an der Uni Osnabrück aufnahm, ist längst erfahren in Sachen Schulleitung. 

Erfahrungen aus Wietmarschen

Bis zu ihrem beruflichen Wechsel in ihre Heimat Spelle lenkte sie nach verschiedenen Lehr-Stationen seit 2013 mit viel Um- und Weitsicht die Geschicke der Grundschule Sünte Marien in Wietmarschen.Daher erhielt die  Pädagogin mit Führungsqualitäten aus den Händen von Regierungsschuldirektorin Maria Duisen jetzt auch keine Ernennungsurkunde, sondern ein Versetzungsschreiben und eine Übertragung ihres Amtes zur neuen Grundschulleiterin in Spelle. Dies alles verbunden mit dem Hinweis: „Bärbel Löckens Wunsch, Neues zu wagen in ihrem Heimatort, ist wie ein gepflanztes Samenkorn, das ungeahnte Kräfte freisetzt. Wenn es bewahrt wird vor den Dornen des Alltags und dem Wind der Gewohnheit, dann wird es wachsen und reiche Früchte tragen.“



Mit dem Bild eines strahlend lachenden Smileys, das mehr als 1000 Worte sagt, verliehen Elternratsvorsitzender Rainer Baltes und die Kinder der Johannes-Grundschule in Spelle der neuen „Chefin“ Bärbel Löcken nach nur 90 Tagen bereits ein hervorragendes Zeugnis. Foto: Anne Bremenkamp


Seitens des Schulträgers scherzte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf: „Ich wüsste keine bessere Stelle als die einer Schulleitung innerhalb der Samtgemeinde Spelle.“ Er zeigte sich dann aber ganz im Ernst überzeugt: „Mit Bärbel Löcken haben wir eine engagierte Pädagogin, die der Verantwortung und der anspruchsvollen Herausforderung der Schulleitung mehr als nur gewachsen ist.“ Hummeldorf unterstrich, dass die insgesamt fünf Schulen in Trägerschaft der Samtgemeinde der Kommune lieb und teuer seien. Um optimale Rahmenbedingungen für das Lernen und Lehren zu schaffen, seien allein in den letzten zehn Jahren jährlich durchschnittlich etwa 2,5 Millionen Euro in die Bildungseinrichtungen investiert worden.  

 Keine Angst vor Veränderungen

„Du hörst zu, fühlst an, scheinst keine Angst vor Veränderungen zu haben und du hast Visionen. Du tust unserer Schule gut.“, zog seitens des Schulelternrats Rainer Baltes eine überaus positive 90-Tage-Bilanz der neuen Rektorin Bärbel Löcken. Frei nach dem Motto des schuleigenen Fördervereins „Wir bewegen was!“ gratulierte Petra Brüggemann-Urban im Anschluss mit jeder Menge Bällen und der zeitnahen Aussicht auf einen bewegungsfreundlichen Balltrichter auf dem Schulhof.

Talente entdecken lassen

Pfarrer Ludger Pöttering betonte anerkennend: „Die Johannes-Grundschule verfolgt das gleiche Ziel wie einst ihr Namenspatron Johannes der Täufer: Jungen Menschen eine neue Sicht der Dinge aufzeigen, sie aufblühen und entdecken lassen, was an Talenten alles in ihnen steckt.“

 Mitgefühl und Menschlichkeit

Das letzte Wort schließlich hatte die selbsterklärte Teamplayerin Bärbel Löcken als neue „Chefin“, die ihr Lebens- und Berufsmotto mit Don Bosco teilt: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.“ Gemeinsam mit den ihr anvertrauten Kindern und in Anlehnung an das Ratespiel „Dingsda“ ließ sie wissen: „Es gibt viele verschiedene Talente, die es immer wieder zu entdecken und individuell zu fördern gilt. Dies alles in dem Wissen, dass Mitgefühl und Menschlichkeit stets die besten Begleiter im Leben sind.“  


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