Konzert für Königsberg Luftwaffenmusikkorps Münster in der Klosterkirche Thuine

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Das Luftwaffenmusikkorps Münster unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Weiper, begeisterte mit dem Benefizkonzert „Nothilfe Königsberg“ in der Christus-König-Klosterkirche Thuine vor über 500 Besuchern.Foto: Johannes FrankeDas Luftwaffenmusikkorps Münster unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Weiper, begeisterte mit dem Benefizkonzert „Nothilfe Königsberg“ in der Christus-König-Klosterkirche Thuine vor über 500 Besuchern.Foto: Johannes Franke

Thuine. Das Luftwaffenmusikkorps Münster unter Leitung von Oberstleutnant Christian Weiper hat in der vollbesetzten Christus-König-Klosterkirche Thuine ein Benefizkonzert zugunsten der „Nothilfe Königsberg“ gegeben.

„Zum zwölften Mal bringt uns das Konzert einen doppelten Gewinn“, freute sich Generaloberin Schwester Maria Cordis Reiker während ihrer Begrüßung vor über 500 Besuchern. Zugunsten armer Kinder und Not leidender Menschen im heutigen Kaliningrad musizierte das 52-köpfige Orchester. Das soziale Kinderhaus mit seinen Betreuern in Kosmodemjansk, einem Stadtteil von Kaliningrad, betreut, kleidet, verpflegt und fördert Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren aus sozial schwachen Familien, besonders von allein erziehenden Müttern.  

Für ein "normales" Leben

Dadurch bekommen die Kinder die Möglichkeit, täglich ein „normales“ Leben zu führen und ihre Mütter die Chance, eine Arbeitsstelle anzunehmen, um so den Lebensstandard der Familie zu verbessern und ihre Kinder bei sich zu behalten. Die beiden Einrichtungen, das soziale Kinderhaus und die Armensuppenküche, existieren ausschließlich von Spenden aus Deutschland.

Oberstleutnant a. D. Joachim Teubner begrüßte im Namen der Reservistenkameradschaft das Luftwaffenmusikkorps Münster und die zahlreichen Besucher in der Klosterkirche. Foto: Johannes Franke


Eingeladen hatten die Reservistenkameradschaft Lingen, die Caritas Nothilfe Königsberg „Not sehen und handeln“ Alfhausen, das Mutterhaus der Franziskanerinnen Kloster Thuine, die Traditionsgemeinschaft Scharnhorst-Kaserne Lingen, der Förderverein Slawsk (Elchniederung/Russland) Wietmarschen) und der Malteser Hilfsdienst Lingen. 


Projektleiter Theodor Große-Starmann überreichte der Generaloberin Schwester Maria Cordis Reiker ein Rosenstämmchen. Foto: Johannes Franke


Dank für Engagement

Für ihr Engagement und weiteren Organisatoren dankte Oberstleutnant a.D. Joachim Teubner im Namen der Reservistenkameradschaft. Die Schirmherrschaft hatte der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CD) übernommen. „Sie alle leisten hier einen wichtigen Beitrag zum Frieden und grenzüberschreitenden Zusammenhalt“, zitierte Bürgermeister Karl-Heinz Gebbe den Schirmherrn, der aufgrund der Sitzungswoche in Berlin nicht anwesend sein konnte. In beider Namen dankte der Thuiner Bürgermeister ausdrücklich für das großzügige Engagement und vor allem für die Spenden. „Ich wünsche Ihnen ein schönes Konzert und weiterhin alles Gute für die segensreiche Arbeit in Königsberg“, betonte Gebbe. 

Beim Musikstück "Emmanuel" von Michel Colombier traten die Hauptfeldwebel Lucas Knappe (Sopran-Saxofon) und Cajus Weinitschke (Flöte) als Ssolisten auf. Foto: Johannes Franke


Musikalische Zeitreise

Das 90-minütige Konzert begann eindrucksvoll mit dem Krönungsmarsch aus der Oper „Der Prophet“ von Giacomo Meyerbeer. Eine musikalische Zeitreise vom Hochbarock bis ins 20. Jahrhundert genossen die Besucher und lauschten den Blechbläsern und anderen Instrumentalisten. Ob „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ oder „Song of Freedom“ unter Verwendung der Melodie des Schlusschores aus der Sinfonie Nr. 9 von Ludwig van Beethoven: 


Gemeinsamer Schlusschoral

Die acht Musikstücke vom Luftwaffenmusikkorps Münster waren hervorragend arrangiert und wurden jeweils vom Dirigenten erläutert. Auf der Orgel-Empore intonierte das große Blechbläserensemble drei Werke, unter anderem „Fröhlich soll mein Herz singen“. Mit dem gemeinsamenen Schlusschoral "Lobe den Herrn". endete das Konzert. Es fand begeisterten Anklang und das vom Projektleiter Theodor Große-Starmann an die Generaloberin überreichte Rosenstämmchen wird wachsen, blühen und an diesen wunderschönen Abend erinnern.


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