Ministerium: Keine Auswirkungen Feuchtigkeit in Trockenkonversionsanlage von ANF in Lingen

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Brennelemente werden bei ANF in Lingen hergestellt. Foto: David EbenerBrennelemente werden bei ANF in Lingen hergestellt. Foto: David Ebener

Lingen. In der Brennelementefabrik von ANF in Lingen ist es zu Feuchtigkeitsansammlungen in der Trockenkonversionsanlage gekommen. Darauf wies das niedersächsische Umweltministerium am Mittwoch in einer Mitteilung hin. Das Ereignis wurde als Vorkommnis ohne sicherheitstechnische Bedeutung eingestuft.

Den Angaben des Ministerium als zuständige atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde zufolge wurde von der Betreiberin der Brennelementfertigungsanlage fristgerecht über das Ereignis informiert. Es hatte dem Bericht des Ministeriums zufolge keine Auswirkungen auf die Mitarbeiter oder die Umgebung. 

Die Feuchtigkeitsansammlungen waren nach Betreiberangaben durch eine Fehlfunktion in der Wasserdampfversorgung verursacht worden. Die fehlerhaften Komponenten sind nach einer umfänglichen Kontrolle der Wasserdampfversorgung ausgetauscht worden. Die aufsichtliche Untersuchung des Ereignisses erfolgt mit dem zugezogenen Sachverständigen. Gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen werden nach Bewertung der Untersuchungsergebnisse festgelegt, heißt es in der Mitteilung abschließend.

 Da nach der 2011 beschlossenen Energiewende Kernkraftwerke in Deutschland schrittweise bis 2022 abgeschaltet werden, richtet sich ANF am Standort Lingen zunehmend auf den Export von Brennelementen aus.  ANF gehört zum französischen Mutterkonzern Framatome.



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