Versteigerung in den Emslandhallen In Lingen kommt Mittwoch das "Super-Kalb" unter den Hammer

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Das "Super-Kalb" wird in den Emslandhallen in Lingen versteigert. Foto: Torsten LenkDas "Super-Kalb" wird in den Emslandhallen in Lingen versteigert. Foto: Torsten Lenk

Lingen. Eine tierische Schönheit ist am Mittwoch in den Emslandhallen in Lingen zu sehen. Bei der Auktion von der Zuchtorganisation Masterrind wird ein "Super-Kalb" versteigert mit einem Zuchtwert von 171. Bereits im Frühjahr wurde ein ähnliches Kalb mit einem Wert von 160 versteigert – für damals 120.000 Euro.

Das schwarzbunte Holsteinrind "SHA Guave" ist laut Veranstalter nicht nur die höchste getestete Benz-Tochter der Welt mit dem geonomischen Gesamtzuchtwert (GTPI) 2.876, das Kalb ist auch das höchste Tier auf GTPI-Basis, was jemals in Europa bei einer Auktion angeboten wurde. Bedeutet: Die Erbanlagen versprechen hohe Milchleistung und lange Lebensdauer.


Der Hammer fällt um 19 Uhr

Die Auktion vom Masterrind beginnt um 17 Uhr mit dem „open barn“, also der Gelegenheit, sich alle Tiere vorab der eigentlichen Auktion anzuschauen. Um 19 Uhr fällt dann der Startschuss unter der Leitung von Auktionator Michael Hellwinkel. Am morgigen Donnerstag, 8. November, gibt es eine Groß-Auktion mit rund 400 Abgekalbten in den Emslandhallen. Da die Milchpreissituation sich sowohl im Inland, als auch in Italien zuletzt verbessert hat, setzt der Veranstalter nicht nur auf Käufer aus dem Ausland, heißt es in einer Pressemitteilung.

120.000 Euro für ein Kalb

Dass bei einer Tierauktion auch mal höhere Summen bezahlt werden, ist nichts ungewöhnliches. Fünfstellige Beträge sind für Kühe mit ausgewiesen guten Zuchtwerten auf entsprechenden Auktionen nicht die Ausnahme. So auch nicht Anfang des Jahres in Verden. Das Kalb "WEH Perfection", das dem Lingener Kalb sehr ähnlich sieht, war einem Niederländer so viel wert wie Luxus-Sportwagen: 120.000 Euro. Das Tier hatte einen Zuchtwert von 160. Zum Vergleich: "SHA Guave" hat einen Wert von 171 – elf Punkte besser. "Ein noch nie da gewesener Preis in Deutschland", hieß es damals von der Zuchtorganisation Masterrind. Vielleicht wird er am heutigen Mittwoch überboten.


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