Alltägliches kritisch beäugt Die Bullemänner toben in Freren herum

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Die Bullemänner gastieren wieder einmal in der Alten Molkerei in Freren und werfen wie gewohnt einen frechen Blick auf das Alltagsgeschehen der heutigen Zeit. Foto: Inka Vogel.Die Bullemänner gastieren wieder einmal in der Alten Molkerei in Freren und werfen wie gewohnt einen frechen Blick auf das Alltagsgeschehen der heutigen Zeit. Foto: Inka Vogel.

Freren. Der Kulturkreis Impulse lädt am Samstag, 10. November 2018, zu einem Kabarettabend mit den Bullemännern in die Alte Molkerei Freren ein.

"Bullermänner Schmacht - ein satter Abend" - In Westfalen, der Heimat der Bullemänner, tut sich Weltbewegendes.Was? In der Provinz? Ja sicher. Wer hatte jemals von Nazareth gehört, bevor Jesus dort aufkreuzte? Vom Arsch der Welt bis zum Nabel des Universums ist es nur kurz um die Kurve. Das Campingparadies in der Pampa – neudeutsch „Nischengegend“ – wird zur Erstaufnahmeeinrichtung für junge Flüchtlinge. Platzwart Karl Faktor hat 14 Nationen auf dem Platz – drei mehr als Yogi Löw. Und sein Motto lautet: „Keine Verhätschelung bei der Integration – den Fehler haben wir bei den Ossis gemacht!“ 

Blick hinter die Hecke

Die Bullemänner haben Geschichten aus dem Alltag auf der Pfanne – aus Getränkeshops, Doppelhaushälften und Ackerfurchen. Manche entpuppen sich als echte Königsdramen, die sich Shakespeare nicht besser hätte ausdenken können: Das große Bangen vor dem Schützenfest – es kann ja nur einer regieren. Meistens will auch nur einer. Aber das Drama, wie der das dann erleidet, was er nicht erkämpfen musste, das ist ganz großes Gefühlskino! Und erst der Blick der Bullemänner hinter die Hecke: Wäre Europa im Umgang mit den Flüchtlingen nicht ein Stück entspannter, folgte es dem westfälischen Motto: „Wat kommt wird gewickelt“ ?

Besingt den Apfelstrudel

Das 13. Programm von Augustin Upmann, Heinz Weißenberg und der „Tastenfachkraft“ Svetlana Svoroba ist vielleicht ihr persönlichstes – sehr komisch, sehr philosophisch und sehr bekloppt: Weißenberg besingt den Apfelstrudel der Vergeblichkeit, Svoroba schmettert als hinterhältige Klobürste Opernarien und wenn Upmann sich an seine Kindheit erinnert, wird sogar ein Plumpsklo zu einem Ort voller Poesie.

Der Eintritt kostet 22 Euro, ermäßigt 20 Euro. Die Tickets können im Kulturzentrum Alte Molkerei Freren, Telefon 05902/93920, Shop: www.impulse-freren/shop, E-Mail: info@impulse-freren.de, bei der Tourist Info Lingen, Telefon 0591/144-144 , www.lingen.de sowie bei allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erworben werden.



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