Am Samstag in der Lookenstraße Lingener Hospizverein informiert über seine Arbeit

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Sie laden am Samstag zu Gesprächen am Stand des Hospizvereins in der Lookenstraße ein (von links): Die Vorsitzende Birgit Stoßberg, Zweiter Vorsitzender Walter Höltermann und Koordinatorin Helene Krieger-Friedrich. Foto: Matthias BeckerSie laden am Samstag zu Gesprächen am Stand des Hospizvereins in der Lookenstraße ein (von links): Die Vorsitzende Birgit Stoßberg, Zweiter Vorsitzender Walter Höltermann und Koordinatorin Helene Krieger-Friedrich. Foto: Matthias Becker

Lingen. Weltweit wird der 10. Oktober als Welthopsiztag begangen, um die Möglichkeit des guten begleiteten Sterbens zu fördern. Der Lingener Hospizverein präsentiert sich dazu am Samstag, 13. Oktober, von 9 bis 14 Uhr mit einem Stand in der Lookenstraße und steht für Informationen und Gespräche zur Verfügung.

Der seit 22 Jahren in Lingen bestehende Hospizverein besteht aus Ehrenamtlichen, die schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige zu Hause sowie in Pflegeeinrichtungen und stationären Hospizen begleiten. Dies geht aus einer Mitteilung des Vereins hervor. Durch Gespräche helfen sie den Betroffenen und deren Angehörige in den sehr schwierigen Situationen von Krankheit, Schmerz, Trauer, Abschied und Tod. Die über den Tod des Sterbenden hinausgehende Trauerbegleitung der Angehörigen, auch der Kinder, ist eine Ergänzung der Versorgung und Betreuung.

Intensive Qualifizierung

Dafür stehen dem Verein mit insgesamt 245 Mitgliedern 35 aktive Ehrenamtliche für die Sterbebegleitung und acht aktive Mitarbeiter für die Trauerbegleitung zur Verfügung. Die Ehrenamtlichen werden durch eine intensive Qualifizierung auf ihre Aufgaben vorbereitet und zudem durch regelmäßige Supervisionen begleitet.

Mehrere Kooperation

Der Verein wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet und die laufenden Geschäfte führen drei in Teilzeit beschäftigte Koordinatorinnen. Sie organisieren die einzelnen Sterbebegleitungen sowie die Trauerbegleitung sowohl in Einzelgesprächen als auch in der Gruppe , beispielsweise beim Trauercafè und dem Trauerfrühstück. Des Weiteren organisieren sie Sitzwachen, stehen als Ansprechpartner für alle Fragen zur Behandlung belastender Symptome zur Verfügung und beraten in behördlichen Fragen. Kooperationen bestehen mit dem Bonifatius-Hospital, dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke sowie der Caritas Sozialstation Lingen. Weitere Informationen sind auf www.lingener-hospiz.de zu finden. 


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