Aschenbahn ist sanierungsbedürftig Bekommt das Sportzentrum Lingen-Darme eine Tartanbahn?

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Vom schlechten Zustand der Aschenbahn im Sportzentrum Darme überzeugten sich jetzt (von links) Uwe Greiten (Vorsitzender SuS Darme), Simon Göhler (Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsrat Darme), Darmes Ortsbürgermeister Werner Hartke, der Lingener Oberbürgermeister Dieter Krone, Sebastian Lechner (innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), der Lingener CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner und Lingens Sportdezernentin Monika Schwegmann. Foto: Wilfried RoggendorfVom schlechten Zustand der Aschenbahn im Sportzentrum Darme überzeugten sich jetzt (von links) Uwe Greiten (Vorsitzender SuS Darme), Simon Göhler (Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsrat Darme), Darmes Ortsbürgermeister Werner Hartke, der Lingener Oberbürgermeister Dieter Krone, Sebastian Lechner (innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), der Lingener CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner und Lingens Sportdezernentin Monika Schwegmann. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Von Überlegungen, im Sportzentrum Darme die abgängige Aschenbahn durch eine Tartanbahn zu ersetzten, haben Vertreter der Stadt Lingen und des SuS Darme dem innenpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Lechner, jetzt berichtet.

"Die Aschenbahn wurde in den Jahren 1975/1976 erbaut", sagte Uwe Greiten, Vorsitzender des SuS Darme. Damals sei die Bahn sicherlich gut gewesen, befinde sich aber heute in einem katastrophalen Zustand. "Bei schlechtem Wetter steht die Aschenbahn unter Wasser, weil die ganzen Drainageleitungen verdichtet sind", erläuterte Greiten. Eine Sanierung sei sehr aufwendig. "Bei der Pflege fährt sich der Bauhof mittlerweile einen Wolf", nannte Greiten einen Grund für seinen Wunsch, eine Tartanbahn anzulegen.

Tartanbahn kostet 410.000 Euro

Darmes Ortsbürgermeister Werner Hartke erläuterte, dass eine solche Bahn rund 410.000 Euro kosten würde. Das Darmer Sportzentrum werde nicht nur von den Sportlern des SuS Darme genutzt, sondern auch von mehreren Schulen und verschiedenen anderen Gruppen und Vereinen. Oberbürgermeister Dieter Krone sagte, Infrastruktur zu erhalten und zu ertüchtigen, sei Ziel der Stadt Lingen. "Daher ist eine Tartanbahn das Vernünftigste", sagte Krone.

Neues Förderprogramm

Lechner und der Lingener CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner berichteten von einem neuen Sportstättenförderprogramm, das vom Land Niedersachsen geplant werde. "Darin sollen aus der 'VW-Milliarde' 100 Millionen Euro fließen", sagte Fühner. Dieses Geld solle ab 2019 über einen Zeitraum von vier Jahren verteilt werden, fügte Lechner hinzu. Details hierzu seien noch in der Abstimmung.

Kritik auch vom Kultusminister

Bei einem Sponsorenlauf der Lingener Friedensschule am Freitag hatte auch Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne Kritik am Zustand der Bahn geäußert. "Man merkt, dass sie für viele Sportarten genutzt wird und sanierungsbedürftig ist", sagte der Minister und passionierte Hobbyläufer Tonne. Er sei froh, dass es während des Sponsorenlaufs nicht geregnet habe. Sonst wäre das Laufen auf der Bahn wohl schwierig geworden.


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