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28.09.2018, 12:34 Uhr KOMMENTAR

Kita Gebrüder-Grimm: Kirchliche Träger sind unverzichtbar

Kommentar von Thomas Pertz

Auch die Kleinsten fühlen sich in der Kindertagesstätte Gebrüder Grimm in Lingen wohl. Im Hintgergrund von links: die Erzieherinnen Yvonne Marter und Anna Schröer, Heinz Roling, Alwine Röckener und Hermann Mess von der Kirchengemeinde Maria Königin sowie Kita-Leiterin Ute Voss. Foto: Thomas PertzAuch die Kleinsten fühlen sich in der Kindertagesstätte Gebrüder Grimm in Lingen wohl. Im Hintgergrund von links: die Erzieherinnen Yvonne Marter und Anna Schröer, Heinz Roling, Alwine Röckener und Hermann Mess von der Kirchengemeinde Maria Königin sowie Kita-Leiterin Ute Voss. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Keine Frage: Wenn die Stadt Lingen finanziell nicht dazu in der Lage wäre, könnten in so kurzer Zeit nicht so viele neue Betreuungsplätze in den Kindertagesstätten geschaffen werden.

Das Geld allein macht es aber nicht, wie das Beispiel der Kita „Gebrüder Grimm“ in der ehemaligen städtischen Schule zeigt. Das funktionierende Zusammenspiel zwischen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirchengemeinde Maria Königin als Träger war eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Kita innerhalb von nur wenigen Wochen Planungs- und Umbauphase an den Start gehen konnte. 

Dass sich die Stadt auch als kommunaler Träger von Betreuungseinrichtungen weiterhin in der Verantwortung sieht, ist angesichts der starken Nachfrage nach freien Plätzen richtig. Und nicht jeder möchte im Übrigen für sein Kind einen kirchlichen Kita-Träger haben, sondern entscheidet sich bewusst für einen staatlichen.

Die kirchlichen Träger und ihr ehrenamtliches Fundament sind aber unverzichtbar, um die Herausforderungen rund um das Thema Betreuung in Lingen auch künftig zu meistern.


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