Tag der Deutschen Einheit Zeitzeugin berichtet in Lingen über ihre Zeit als Gefangene

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Die Berliner Mauer wurde in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989, nach über 28 Jahren ihrer Existenz geöffnet. Foto: dpaDie Berliner Mauer wurde in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989, nach über 28 Jahren ihrer Existenz geöffnet. Foto: dpa

Lingen. Die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Lingen laden zu einem Ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit am Mittwoch, den 3. Oktober, um 18 Uhr in der Kirche St. Bonifatius ein.

Die Ansprache hält die in Quedlinburg geborene Pastorin im ostfriesischen Bagband Elske Oltmanns. „Mich wundert, dass ich wieder fröhlich bin“, ist eine Aussage Oltmanns mit Blick auf ihr Leben in der ehemaligen DDR. 1975 kamen sowohl ihre Eltern als auch sie selbst aus politischen Gründen ins Gefängnis. Sie berichtet aus der Zeit ihrer Gefangenschaft und den ungeklärten Tod ihres Vaters in DDR-Haft und wirft einen Blick auf die heutige Situation.

Durch die schwere Zeit half Oltmanns besonders ihr Glaube an Gott, durch den sie sich immer mit ihrer Familie verbunden wusste. „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5,29) und „Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91,11) sind Bibelworte, die der Pastorin besonders wichtig geworden sind.

Musikalisch wird der Gottesdienst mitgestaltet durch den Neusser Musiker und Komponisten Gregor Linßen und einem Projektchor. Zudem begleitet Regionalkantor Balthasar Baumgartner den Gottesdienst an der Orgel.


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