Landes-SPD zu Besuch Kampmann kritisiert in Lingen langsame Digitalisierung

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Der Arbeitskreis Wirtschaft der niedersächsischen SPD hat jetzt die Firma Kampmann in Lingen besucht. Foto: Sven LampeDer Arbeitskreis Wirtschaft der niedersächsischen SPD hat jetzt die Firma Kampmann in Lingen besucht. Foto: Sven Lampe

Lingen. Der Lingener Unternehmer Hendrik Kampmann hat jetzt bei einem Besuch des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der SPD-Landtagsfraktion die Digiatlisierungsoffensive der Landesregierung als unzureichend kritisiert.

Der Geschäftsführer des Lingener Unternehmens für Gebäudelüftung und -klimatisierung nannte das Vorhaben, Niedersachsen bis 2025 flächendeckend mit schnellem Internet zu versorgen, einen "ziemlichen Witz". Für Wirtschaftsunternehmen sei bereits ein Zeitraum von 24 Monaten ziemlich lang, gab Kampmann den Politikern mit auf den Weg. Seiner Meinung nach sollte das Vorhaben bis 2021 abgeschlossen sein. "Die Politik ist am Zuge, Anreize zu schaffen", sagte der Unternehmer den Sozialdemokraten, unter ihnen der ehemalige Landtagsabgeordnete Gerd Will, die Kreisvorsitzende Andrea Kötter und der Lingener Stadtverbandsvorsitzende Carsten Primke. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 900 Mitarbeiter, davon rund 500 in Lingen. Am Stammsitz in Lingen entwickelt und produziert Kampmann Lösungen für Gebäudelüftung und vertreibt diese weltweit. Aktuelle Herausforderungen sind laut Kampmann die Ungewissheit und unbeantwortete Fragen in Sachen Brexit und Importerschwierigkeiten beim Export nach Russland.


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