Seit 2016 im Haus Nicole Amsbeck ist stellvertretende Leiterin des TPZ Lingen

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Die Begrüßung von Nicole Amsbeck als Stellvertretende Leiterin des TPZ Lingen erfolgte in freundlicher Atmosphäre. Das belegen die zufriedenen Mienen von Josef Grave, Geschäftsführer der Emsländischen Landschaft, Nils Hanraets, Leiter des TPZ, und Rudolf Kruse, Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Lingen. (von links) Foto: Eva Maria RiedelDie Begrüßung von Nicole Amsbeck als Stellvertretende Leiterin des TPZ Lingen erfolgte in freundlicher Atmosphäre. Das belegen die zufriedenen Mienen von Josef Grave, Geschäftsführer der Emsländischen Landschaft, Nils Hanraets, Leiter des TPZ, und Rudolf Kruse, Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Lingen. (von links) Foto: Eva Maria Riedel

Lingen. Die 46-jährige Nicole Amsbeck ist im Theaterpädagogischen Zentrum (TPZ) in Lingen offiziell als stellvertretende Leiterin der Einrichtung vorgestellt worden.

Seite an Seite mit Leiter Nils Hanraets wird sie die Kunstszene dieses Hauses und der Region Emsland  mit ihren kreativen Ideen und dem entsprechenden Elan bereichern. Davon sind auch Josef Grave, Geschäftsführer der Emsländischen Landschaft, Rudolf Kruse, Leitung Fachbereich Kultur der Stadt, und Hanraets, seit Mai 2018 Leiter des TPZ, überzeugt. Grave strahlte viel Zuversicht aus, zumal er über einen längeren Zeitraum erleben konnte, dass gerade hier, gemeint ist Nicole Amsbeck, „jemand herangereift ist zu einer Führungsposition. Wir wissen, dass sie viel Hintergrund hat, experimentell im Team und überhaupt mit allen gearbeitet hat und arbeiten wird."

Leichte Entscheidung

Grave verriet, dass es eine leichte Entscheidung war für die Emsländische Landschaft, „Ja“ zu sagen. Wer die Vita von  Amsbeck verfolgt, der weiß, dass diese Frau einen weiten Weg gegangen ist, viel für sich und in sich entdeckt hat, gestalterisch und wissenschaftlich auf dem Weg ist, um heute die Lingener Kulturszene zu bereichern. Amsbeck bringe ein ganzes Bündel an interessanten Erfahrungen und Ideen mit. „Wir, das heißt die Stadt Lingen, werden sie auf ihrem neuen Weg gern begleiten und tatkräftig unterstützen, wo immer es möglich ist", versprach Kruse.

Neue Wege gehen

Hanraets schmunzelte, er freut sich, dass Amsbeck sich im Auswahlverfahren durchgesetzt hat. Sie sei eine starke Teamplayerin und besitze ein sehr gutes „Händchen“ für die Kultur im ländlichen Raum. „Wir werden unsere gemeinsame Arbeit fortsetzen, im Dialog bleiben und sicherlich viele neue Wege gehen", versicherte Hanraets.

Gemeinsam viel bewegen

Amsbeck bestätigt seine Aussage. Vieles sei ja nicht mehr neu für sie, zumal sie bereits seit zwei Jahren als Fachdozentin Theater im TPZ tätig war und in dieser Funktion beim erfolgreichen Welt-Kindertheater-Festvial 2018 in Lingen auch Regie geführt habe. Sie werde gemeinsam mit Nils Hanraets viel bewegen, verkündet Amsbeck. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind zeitgenössische Theaterformen mit allen Generationen, Choreografische Konzepte sowie Fort- und Weiterbildung.

Durchstehvermögen

Spekulativ kommt der Satz daher: „Von der gelernten Köchin  zur Theaterfachfrau!“ Doch heutzutage ist klar, dass Kreativität in jeder Berufssparte von Bedeutung ist und wenn diese Gabe mit einer gehörigen Portion Leidenschaft und Durchstehvermögen verbunden ist, dann leuchtet ein, dass Amsbeck alles tun wird, um die Szene des TPZ zu bereichern. Weg von dem Metier als Küchenchefin machte sie ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Anschließend schloss sie ihren Bachelor der Theaterpädagogik in Lingen ab und baute am Theater Transit in Darmstadt den Jugendkulturbereich auf, den sie bis 2010 leitete. Nach 15 Jahren freiberuflicher Tätigkeit als Regisseurin folgte ein Masterabschluss in Performance Studies in Hamburg. Seit 2016 ist sie als Fachdozentin Theater am TPZ angestellt und  am 1. August 2018 übernahm sie die stellvertretende Leitung des TPZ Lingen und die Fachbereichsleitung Theater. 


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