Eröffnungszeitpunkt noch offen "Akropolis" zieht im Haus Hutmachers Deele in Lingen ein

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Die gebürtige Griechin Angelina Giavasidou will bald ihr Restaurant Akropolis im Hause Hutmachers Deele in der Großen Straße eröffnen. Foto. Jessica LehbrinkDie gebürtige Griechin Angelina Giavasidou will bald ihr Restaurant Akropolis im Hause Hutmachers Deele in der Großen Straße eröffnen. Foto. Jessica Lehbrink

Lingen. Athen, die Hauptstadt Griechenlands, gilt als Wiege der Demokratie und der europäischen Kultur. Ein Stück ihrer Heimat möchte nun Angelina Giavasidou nach Lingen bringen. Sie eröffnet in Kürze das Restaurant Akropolis in der Hutmachers Deele an der Großen Straße.

Mit der Neueröffnung des griechischen Restaurants fügt sich Giavasidou in die Reihe der Lingener Gastronomen ein. Ein weiteres Traditionshaus in der Innenstadt füllt sich also bald wieder mit Leben. Erst Anfang August hatte Markus Quadt bekannt gegeben, den Ratskeller mit neuem Konzept zu übernehmen

Die Akropolis im Miniaturformat

Einen ähnlichen Weg beschreitet nun auch Giavasidou mit ihrem Restaurant Akropolis in der Hutmachers Deele. „Ich freue mich, wenn alles fertig ist und wir endlich eröffnen können“, sagt die gebürtige Griechin während eines Gesprächs mit der Redaktion inmitten ihres neuen Projektes. Tische und Stühle stehen noch ein wenig ungeordnet. Fleißige Helfer tätigen die letzten Pinselstriche. Rustikal ist es dort geblieben. Die Holzträger- und Fassaden erstrahlen in einem aufgefrischten und satten Braunton. Dazwischen finden sich aufwendige Stuckarbeiten aus Gips, die echtem Stein gleichen. „Mein Mann sagte, dass wenn wir das Restaurant Akropolis nennen, natürlich auch die Akropolis zu sehen sein muss“, erzählt Giavasidou. Ein echter Blickfang ist deshalb das Bauwerk aus Athen im Miniaturformat.

Eine neue Erfahrung

Angelina Giavasidous Mann, Nikolaos Kottas, ist beruflich viel unterwegs. Deshalb kümmert sich die Lingenerin hauptsächlich allein mit sechs Angestellten um das künftige Restaurant – sowohl an der Kasse als auch im Service. Ihr ist es wichtig, nicht nur die Frau hinter dem Restaurant, sondern auch das Gesicht für die Gäste vor Ort zu sein. Eine neue Erfahrung, denn in Griechenland erhielt sie nur kleine Einblicke in das Gastronomiegewerbe. Dort arbeitete Giavasidou in einem Hotel. Vor fünf Jahren kam sie nach Deutschland.

Eröffnungsdatum steht noch nicht fest

Wann das Restaurant eröffnet werden soll, steht jedoch noch nicht endgültig fest. „Hier gibt es noch viel zu tun“, sagt sie – von Lieferungen bis hin zur endgültigen Abnahme durch beispielsweise das Gesundheitsamt. Das Meiste aber ist geschafft. Freudig schaut sie deshalb dem Endspurt für das Akropolis entgegen, in dem es „typisch griechische Spezialitäten geben wird, zum Beispiel Gyros und Bifteki“.

Hutmacher ist froh über Nachfolger

Interesse am Akropolis besteht bereits jetzt, meint Giavasidou. Oft würden sie Passanten ansprechen, ob das Restaurant schon eröffnet habe. Es wird das einzige griechische Lokal in der Lingener Fußgängerzone sein. „Eine Marktlücke“, findet Klaus Hutmacher. Er ist der Verwalter der 40 Jahre alten Gastronomie in Hutmachers Deele und freut sich über die neue Pächterin: „Wir als Familie sind sehr froh, dass wir so kurzfristig einen Nachfolger gefunden haben, der mit so viel Engagement dabei ist. Dort hat sich wirklich viel getan.“ Die Hutmachers Deele zählt zu einer der „guten Stuben“ in Lingen, „aber mit dem arabischen Konzept vorher, hatten wir leider kein Glück“, erinnert sich Hutmacher. Das Restaurant Alt Damascus hatte im Mai 2018 eröffnet und hatte keine zwei Monate später schon wieder geschlossen. „Wir hoffen nun, dass sich das Akropolis in Lingen einreiht und gut angenommen wird“, sagt Hutmacher.


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