Spektakulärer Sport 260 Fahrer bei Zwei-Stunden-Rennen in Brögbern

Von Melanie Schoppe

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mela Lingen. Geknatter hat in der Luft gelegen: Am Samstag hat das 21. Zwei-Stunden-Enduro-Rennen des Enduroclubs Lingen erneut in Brögbern stattgefunden. Gleichzeitig hat der Club damit sein 35-jähriges Bestehen gefeiert.

„Warum gerade diese Sportart? Weil sie so spektakulär ist. Das hier ist Hochleistungssport“, erklärte Frank Dillenberger vom Enduroclub. Rund 260 begeisterte Sportler hatten am Samstag die Strecke befahren. „155 Einzelfahrer und 95 Teams sind in diesem Jahr dabei“, erläuterte Dillenberger. Die Fahrer und Fahrerinnen unterschiedlichen Alters kamen dabei aus ganz Norddeutschland, den Niederlanden oder auch dem Ruhrgebiet nach Brögbern, um sich und ihr Können in den beiden Rennen zu beweisen. Über Mittag fuhren die Einzelfahrer zwei Stunden lang die knapp 2,7 Kilometer lange Strecke. Um 15 Uhr starteten dann die Teams.

Jede Menge Hindernisse

„Ein Team besteht aus maximal vier Personen. Getauscht werden kann so oft und wann immer es die Fahrer wollen“, fuhr Dillenberger fort. Dazu wurden die Transponder dann in den vorbereiteten Boxengassen an die jeweils andere Maschine befestigt. „Die elektronische Erfassung vereinfacht natürlich die Ermittlung der Zeiten. Ganz am Anfang haben wir selber noch am Rand gestanden und gezählt.“ So konnte jedoch genau ermittelt werden, welcher Fahrer wie viele Runde in welcher Zeit gefahren ist.

Den Acker der Familie Tyding hatten Clubmitglieder schon eine Woche vorher vorbereitet. So konnten die Fahrer sich dann beim Springen über Hindernisse, in Kurven oder bei den Reifen und Rollen der Endurosektion beweisen: Die Fahrer zeigten anschaulich auf ihren Cross-und Enduromaschinen in den zwei Stunden, was sie draufhaben. Schnell, laut und staubig ging es zu. Neben den „Großen“ konnten am Samstag auch die Kleinen ihr Können zeigen. „Es geht eben um mehr, als nur um Herumfahren“, fasste Dillenberger das Rennen zusammen.


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