4. Lingener Bier-Kultur Universitätsplatz in Lingen wird zum "Bier-Mekka"

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Ein Bier mit dem gewissen extra an Hochprozentigem probierte Eike Langlotz (links) am Stand von Bierbrauer Hans Müller. Foto: Jessica LehbrinkEin Bier mit dem gewissen extra an Hochprozentigem probierte Eike Langlotz (links) am Stand von Bierbrauer Hans Müller. Foto: Jessica Lehbrink 

Lingen. 20 Bierbrauer haben sich am vergangenen Wochenende in Lingen mit Klassikern sowie ungewöhnlichen Varianten des Lieblingsgetränks der Deutschen präsentiert. An zwei Tagen genossen die Besucher der vierten Lingener Bier-Kultur nicht nur prickelnde Getränke, sondern auch eine ausgelassene und lockere Stimmung.

Bunte Lichter schmückten den Universitätsplatz, auf dem sich am Freitag und Samstag ein wahres „Bier-Mekka“ für die Besucher offenbarte. Genau das Richtige für Peter Wagner. Er kommt aus Essen und hat seinen Bruder, der in Lingen lebt, am Wochenende besucht. „Lingen ist eine sehr schöne Stadt“, stellte der Westfale immer wieder fest. Auch das Konzept der Bier-Kultur gefalle ihm gut. „In Essen hätten wir zeitgleich auch eine Kulturveranstaltung gehabt, aber ich habe mich für diese hier entschieden. Ich liebe es, wenn viele Leute an einem kleineren Ort zusammenkommen“, sagte Wagner weiter.

Ausgelassene Stimmung

Nicht nur ihm schien die Veranstaltung rund um das flüssige Brot zu gefallen. Wohin man blickte: Überall unterhielten sich die Leute angeregt, probierten und tauschten ihre Biere untereinander, fachsimpelten, lachten und lehnten sich entspannt an die rustikalen Tische, die aus Paletten geformt waren. Umrahmt wurde das Ganze von Musik einer Live-Band, einer Jazz-Kapelle und einem Fanfarenzug sowie von kleinen Leckereien wie Burgern, Quiche oder Spätzle. Rustikal und hausgemacht – so wie die vielen Biere.


Diese beiden Herren genossen das ein oder andere Getränk auf der 4. Lingener Bier-Kultur am vergangenen Wochenende. Foto: Jessica Lehbrink


Doch vor dem Biergenuss stand zunächst das Anstehen in der Schlange für das begehrte Glas der Lingener Bier-Kultur. Wer zur „typischen“ Ausgehzeit gegen 20 Uhr auf dem Universitätsplatz ankam, musste sich ein wenig gedulden, denn der Andrang war groß. Für sieben Euro, davon drei Euro als Pfand, konnten die Gäste eines der Gläser ergattern und sich dann für ein bis fünf Euro durch die vielfältigen Biersorten probieren. An kleinen Spülstationen konnten die Gläser im Vorbeigehen schnell für das neue Geschmackserlebnis gesäubert werden – eine pfiffige Idee, die gut ankam.

Aktive Biertrinker

Dabei war sicherlich für jeden etwas: Während viele Damen sich vor allem die fruchtigen Sorten schmecken ließen, waren bei den Männern offensichtlich die hopfenreichen, trüben und dunklen Biere begehrt. Das Spektrum reichte dabei von den Geschmacksrichtungen Mango, über Honig bis hin zu einem Bier, das mit Rotwein versetzt war. Am Stand von Hans Müller genehmigte sich Besucher Eike Langlotz ein Bayerisch Nizza-WPA – ein Bier mit dem gewissen Hauch von Wodka. Er bewertete das Getränk mit einem „schmeckt sehr lecker“. Müller freute es. Der Bierbrauer zog am Samstagabend ein positives Zwischenfazit: „Es läuft sehr gut. Die Lingener Biertrinker sind sehr aktiv.“ Besonders beliebt seien zum einen die Klassiker und zum anderen die „ganz abgefahrenen Biere wie beispielsweise Beere-Quitte“. Müller selbst bevorzugt hopfenbetonte Biere. Diese zeichnen sich oft durch eine natürliche Süße aus.

Schon jetzt Warteliste für 2019

Egal, welche Getränke gekostet wurden, ob nun der Namensgeber der Veranstaltung, doch ein Cocktail oder ein Cider: Die vierte Lingener Bierkultur hat sich einmal mehr als Erfolgskonzept präsentiert. Bereits für den Sommer 2019 haben sich bei Initiator Markus Quadt zahlreiche interessierte Bierbrauer auf die Warteliste setzen lassen. 




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