Bendick: Anträge im Rat SPD Lingen fordert Kurzzeitparkplätze für Pflegekräfte

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Bessere Parkmöglichkeiten für Pflegekräfte in der Lingener Innenstadt fordert die SPD. Das Foto entstand am Mutter-Teresa-Haus in der Mühlentorstraße. Foto: Thomas PertzBessere Parkmöglichkeiten für Pflegekräfte in der Lingener Innenstadt fordert die SPD. Das Foto entstand am Mutter-Teresa-Haus in der Mühlentorstraße. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Die SPD-Fraktion im Lingener Stadtrat fordert die Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen für Bedienstete im Pflegebereich in der Stadt. Außerdem spricht sie sich für ein Angebot sogenannter Komfortparkplätze aus. Entsprechende Anträge wollen die Sozialdemokraten in den Rat einbringen.

Einzelheiten erläuterten SPD-Fraktionsvorsitzender Bernhard Bendick und sein Fraktionskollege Andreas Kröger in einem Gespräch mit der Redaktion.

Sie verwiesen auf ein Gespräch bei der Einrichtung "Pflege daheim" am Telgenkamp. Dort sei von den Pflegekräften auf das Problem des kurzzeitigen Parkens in der Innenstadt hingewiesen worden. "Wir haben viele Einrichtungen in der Stadt, wo zum Beispiel betreutes Wohnen möglich ist", erläuterte Bendick.  Pflegekräfte hätten aber keine Möglichkeit, ihr Auto kurz auf einem für diesen Zweck ausgewiesenen Parkplatz abzustellen, um pflegerische Leistungen zu erbringen. "Die Verwaltung sollte einmal recherchieren, wie hoch der Bedarf ist und dafür die Pflegeeinrichtungen an einen Tisch holen", schlug Bendick vor. Eine solche Möglichkeit für diese Berufsgruppe sehe er auch als Beitrag zur Wirtschaftsförderung an. "Es ist außerdem eine Form der Wertschätzung für diese Berufsgruppe", sagte der Sozialdemokrat.

Die Zuständigkeit für dieses Thema sah Bendick im Sozialausschuss angesiedelt. In diesem Zusammenhang wiederholte der SPD-Fraktionsvorsitzende seine Forderung nach einer Vergrößerung des Ausschusses. Damit würde auch seine Bedeutung für die Stadt wachsen.

Für Komfortparkplätze

Die Vertreter der Lingener SPD-Fraktion sprachen sich außerdem für die Einrichtung von Komfortparkplätzen in Lingen aus - in einem ersten Schritt auf den oberirdischen städtischen Parkplätzen und in einem zweiten in den Tiefgaragen. "Die Autos werden breiter", verwies Andreas Kröger auf die Produktion größerer Fahrzeuge. Dies sei aber nicht der einzige Grund für den Antrag. Auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen sei es bequemer, auf einer etwas breiteren Fläche zu parken. Diese solle entsprechend farblich gekennzeichnet sein. "Ein solcher Parkplatz kostet natürlich etwas mehr", sagte Kröger. Das Angebot sei aber ein Beitrag, um die Attraktivität der Einkaufsstadt Lingen zu erhöhen.

In diesem Zusammenhang müsse es auch künftig möglich sein, mit dem Pkw in der Stadt einzukaufen, sagte Kröger. "Sonst fördern wir wieder die Randbereiche, was wir nicht wollen", mahnte er. Die Debatte über Verkehrsfragen in der Stadt sah der SPD-Politiker aktuell zu sehr auf den Bereich Radfahren begrenzt. "Wir müssen Radfahrer und Autofahrer zusammen sehen", betonte Kröger.


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