Kritik an CDU-Bundesgesundheitsminister CDA Lingen lehnt Kürzungen für Krankenhäuser ab

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Die CDA Lingen ist strikt dagegen, das Mittel für Krankenhäuser gekürzt werden. Im Bild das Bonifatius-Hospital in Lingen. Foto: Ludger JungeblutDie CDA Lingen ist strikt dagegen, das Mittel für Krankenhäuser gekürzt werden. Im Bild das Bonifatius-Hospital in Lingen. Foto: Ludger Jungeblut

Lingen. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Lingen lehnt die vorgesehene Fassung des Pflegepersonalstärkungsgesetzes ab und fordert insbesondere, auf erhebliche Budgetkürzungen in Höhe von 500 Millionen Euro für die Krankenhäuser zu verzichten.

Der CDA-Kreisvorsitzende in Lingen, Norbert Hoffschröer, äußert in einer Pressemitteilung sein Unverständnis über die bisher bekannte Fassung des Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG): „Erklärtes Ziel von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist eine Stärkung und Verbesserung des Personals in der Pflege. Das wird aber nicht erreicht, wenn man den Krankenhäuser Geld wegnimmt, und das noch in der Größenordnung von 500 Millionen Euro! Genau das sieht aber der aktuelle Entwurf des PpSG vor.“

Pflegezuschlag wichtig für Krankenhäuser

Denn in der aktuellen Fassung werde der sogenannte Pflegezuschlag in Höhe von 500 Millionen Euro gestrichen. Zwar habe dieser nicht ausschließlich zur Finanzierung von mehr Pflegepersonal gedient, aber er sei eine wichtige Planungsgrundlage für die Krankenhäuser geworden.

"Wir werben um Mehrheiten, um Neuregelung zu verhindern"

Sozialpolitiker Hoffschröer: „Wir als CDA Lingen sind mit den geplanten Änderungen nicht einverstanden. Wir begrüßen es deshalb sehr, dass die CDA Niedersachsen auf dem CDU-Landesparteitag in Braunschweig Anfang September und beim CDA-Bundesausschuss Ende September um Mehrheiten werben wird, um diese Neuregelungen zu verhindern.“ 

Hoffschröer: Pflegebedürftige hätten das Nachsehen

Die CDA verschließe sich nicht grundsätzlich möglichen Neuregelungen. So sei denkbar und wünschenswert, die bisher gezahlten Millionen in den sogenannten Landesbasisfallwert einzurechnen, was sicherstellen würde, dass tatsächlich die gesamte Summe von 500 Millionen Euro ausschließlich für mehr und besseres Pflegepersonal ausgegeben würde. Hoffschröer stellt aber klar: „Die aktuellen Planungen führen sogar zu einer Verschlechterung für die Krankenhäuser und damit letztlich für die Pflegebedürftigen. Das ist mit der CDA Lingen nicht zu machen.“ 


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