Am 31. August und 1. September 4. Lingener Bier-Kultur steigt wieder auf dem Universitätsplatz

Von Matthias Becker

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Im Jahr 2018 ziert der Schepsdorfer Funkturm das Glas der Lingener Bier-Kultur. Sie findet am 31. August und 1. September statt. Foto: Matthias BeckerIm Jahr 2018 ziert der Schepsdorfer Funkturm das Glas der Lingener Bier-Kultur. Sie findet am 31. August und 1. September statt. Foto: Matthias Becker

Lingen. Die 4. Lingener Bier-Kultur findet am 31. August und 1. September 2018 auf dem Universitätsplatz statt. 20 Brauer präsentieren Besonderheiten bis hin zum Bier mit Salatgurken- und Salzgeschmack.

Markus Quadt zapft ein Bier in das neue Glas, das die Lingener Bier-Kultur 2018 bewirbt und auf dem der Schepsdorfer Funkturm prankt. Der Wirt aus der Alten Posthalterei möchte am 31. August und 1. September zum vierten Mal in der Emsstadt das flüssige Brot unter die Leute bringen. Dafür hat der Lingener Biersommelier 20 Brauereien am Freitag und Samstag auf den Universitätsplatz eingeladen.

35 Brauereien auf der Warteliste

„Bei der ersten Lingener Bier Kultur haben sich die Brauereibesitzer noch gefragt: Wo ist eigentlich Lingen? Mittlerweile stehen 35 Brauereien auf der Warteliste. Mit 20 Brauereien ist die Obergrenze erreicht“, erklärt Quadt, der das Fest rund um den Gerstensaft überschaubar halten möchte. Rund 4000 Besucher waren es 2017. „Ich habe sowieso nur 4500 Gläser bestellt“, schmunzelt der Kaltgetränkexperte.

Salatgurken-Bier und Hipster-Klischees 

In diesem Jahr stellt eine Brauerei aus Hamburg Sauer- und Fruchtbiere vor. Zudem lässt die kleinste Braumanufaktur aus Franken Bier mit Salatgurken- und Salzgeschmack in die Kelche fließen. Auch ein Gurken-Gin-Tonic darf von den Besuchern probiert werden. „Die einen werden es vielleicht ausspucken und weggießen, die anderen werden bestimmt ihren Spaß damit haben“, so Quadt. Auch die Superfreunde aus Berlin stehen hinter dem Tresen, lange Bärte, Tattoos und ein schrilles Design inklusive. „Die erfüllen wirklich jedes Hipster-Klischee“, weiß der Gastronom.

Auch alkoholfreie Biere

Zudem präsentiert sich zum ersten Mal der Verband der emsländischen Hobbybrauer auf einer großen Veranstaltung. Auch sie möchten das kühle Blonde aus unserer Region auf die Tische bringen. „Zudem legen wir Wert darauf, auch zwei bis drei alkoholfreie Biere anzubieten, da die Nachfrage dahingehend recht groß ist“, erklärt Markus Quadt.

Fanfarenzug macht "Bambule"

Wer einen Happen zwischendurch essen möchte, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Viele Gerichte haben regionalen Bezug, so wie die Wurst aus Wildtieren. Klassische Burger, ein Beef-Wrap und vegetarische Speisen, wie ein Gemüse-Quiche sowie Käsespätzle, stehen auf der Karte. Auch für Livemusik ist gesorgt: Tobias Bako spielt mit den Bako Brothers auf, es gibt Dixieland-Jazz zu hören und der Fanfarenzug Damaschke ist erneut dabei. „Man kann fast schon von einer Tradition sprechen, wenn die Gruppe am Samstag um 22 Uhr für zehn Minuten für ordentlich Bambule sorgt“, freut sich Quadt.

Keinen Stress - so soll es bleiben

Ganz wichtig ist dem Veranstalter: „Kein Schnaps auf dem Platz! Männer im rosa Tütü und einem Bauchladen mit Schnaps passen nicht auf das Fest. Ein Junggesellenabschied, der Lust auf einen schönen und entspannten Abend hat, hingegen absolut. Wir hatten die letzten drei Jahre keinen Stress, nicht mal eine Rangelei. Und so soll es auch bleiben. Wir gehen das ganz entspannt an“, verspricht der Bierfachmann.


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