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24.08.2018, 17:30 Uhr KOMMENTAR

Mut und Risiko: Zur "White City" am Alten Hafen in Lingen

Kommentar von Thomas Pertz

So stellen sich die Planer der "White City" die Bebauung am Alten Hafen vor. Grafik/Foto: Conzeptbau/WessmannSo stellen sich die Planer der "White City" die Bebauung am Alten Hafen vor. Grafik/Foto: Conzeptbau/Wessmann

Lingen. Für seinen unternehmerischen Mut gebührt dem Lingener Projektentwickler Matthias Wessmann Respekt, denn ohne Risiko ist die Realisierung der "White City" nicht - ein Kommentar.

Projektentwickler Matthias Wessmann stemmt am Alten Hafen mit der „White City“ ein 25-Millionen-Euro-Projekt.

Das Wohnbauvorhaben in dieser Größenordnung, aus einem Guss und einer Hand ist in Lingen bislang ohne Beispiel. Das Konzept „Wohnen am Wasser“ bekommt mit der Realisierung der „White City“ deshalb einen ganz neuen Schwung.

Um städtebauliche Veränderungen in dieser Dimension zu realisieren, ist unternehmerischer Mut notwendig. Für diesen Mut gebührt Wessmann Respekt, denn ohne Risiko ist das Projekt natürlich nicht. 70 hochpreisige Wohnungen verkaufen sich selbst in einer Top-Lage nicht von allein, auch wenn der Start den Optimismus von Wessmann zu rechtfertigen scheint.

Wenn am Ende alle Erwartungen erfüllt sind und die „White City“ steht, wird dies der Entwicklung auch auf der anderen Hafenseite an der Lindenstraße nur förderlich sein. Es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, welches Flair dort nach einer Standortverlegung des Baustoffhandels einmal bildbestimmend sein könnte.


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