Großes Engagement der Helfer Budget beim Theater-Festival in Lingen eingehalten

Von Caroline Theiling

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Lingen. Als „insgesamt sehr erfolgreiche Veranstaltung“ hat Nils Hanraets während der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses im Professorenhaus das Welt-Kindertheater-Fest (WKT) vom 22. bis 29. Juni in Lingen bewertet. Auch das Budget sei eingehalten worden.

Hanraets, der zum zweiten Mal als künstlerischer Leiter fungierte, hat Lingen als sehr weltoffenen Gastgeber und das Festival als Veranstaltung mit großer Strahlkraft und Nachhaltigkeit erlebt. In einem von Videos und Fotos ergänztem Beitrag hielt er zusammen mit Vera Bruns und Melanie Meiners vom TPZ-Team vor dem Gremium Rückschau auf das WKT. Dabei seien einige Änderung im Ablauf recht gut angekommen. So habe der Einsatz der Kindermoderatoren bei der Eröffnung in der Emslandarena großen Anklang gefunden. Auch der sich stets verändernde Park habe sich bewährt. Hier habe man anstatt permanenter Länderpavillons nur an einem Tag einen Länderbasar angeboten, der von den Besuchern sehr gut angenommen wurde. Außerdem gab es an manchen Ständen Angebote aus Nachbarstädten wie Papenburg und Meppen. Erstmals sei in diesem Jahr in der Grafschaft ein Stück aufgeführt worden.

Eine gute Nachricht hatte Hanraets noch für den Ausschuss: Die Schlussrechnung sei zwar noch nicht komplett erstellt. Er sei sich aber sicher, dass man das Budget eingehalten habe.

Von der Öffentlichkeit wahrgenommen

Neben der medialen Öffentlichkeit, die sich in TV-Beiträgen von Sat.1 regional und NDR widerspiegelte, habe auch die Fachöffentlichkeit das WKT in Lingen wahrgenommen. Neben einigen Fachverbänden, die vor Ort waren, habe der Weltverband der Amateurtheater dort seine Generalversammlung abgehalten. „Insgesamt hat es 220 Artikel in verschiedenen Printmedien gegeben“, berichtete Vera Bruns, teilweise auch in den Teilnehmerländern.

Mehr als 140 Helfer

Das große Engagement der mehr als 140 freiwilligen Helfer stellt Melanie Meiners heraus. So gebe es einige, die das erste Mal dabei waren, andere seien „Wiederholungstäter“. Ihnen allen sei gemeinsam, dass sie „einfach helfen“ wollten. Sei es beim Auf- und Abbau, als Fahrer, bei der Wasserausgabe oder beim Spülen. Die meisten Helfer kamen aus Lingen, aber es waren auch Unterstützer aus Münster, Rheine und Paderborn aktiv. Insgesamt 96 Familien hätten zwischen zwei und vier Kindern bei sich aufgenommen. Dieses Engagement mache sie optimistisch, auch in vier Jahren wieder ein solches Fest stemmen zu können.

In vier Jahren wieder in Lingen?

Die Frage von Robert Koop (Bürgernahe), ob es denn sicher sei, dass in vier Jahren in Lingen wieder ein WKT stattfinden werde, konnte Nils Hanraets noch nicht sicher beantworten. „Es liegt nicht allein am Ausrichter“, erklärte Hanraets. Erst beim WKT in zwei Jahren in Japan sei eine Bewerbung möglich.


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