Katimavic zum dritten Mal in Lingen Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung

Meine Nachrichten

Um das Thema Lingen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Katimavics sind ökumenische Begegnungstage, zu denen alle Menschen mit und ohne eine Behinderung eingeladen sind. Seit 2016 finden Katimavics rund um die Johanneskirche in Lingen statt. Wie am Samstag, 25. August 2018, unter dem Motto „Wasser ist Leben“ – hier ein Foto aus dem Jahr 2017. Foto: Media con carneKatimavics sind ökumenische Begegnungstage, zu denen alle Menschen mit und ohne eine Behinderung eingeladen sind. Seit 2016 finden Katimavics rund um die Johanneskirche in Lingen statt. Wie am Samstag, 25. August 2018, unter dem Motto „Wasser ist Leben“ – hier ein Foto aus dem Jahr 2017. Foto: Media con carne

Lingen. Katimavic heißt in der Sprache der arktischen Ureinwohner der Inuit „Ort der Begegnung“. Und dieser Name ist am Samstag, 25. August 2018, in der Lingener Johanneskirche für alle Menschen mit und ohne eine Behinderung Programm. Nach einem inklusiven Gottesdienst wird im Anschluss zusammen musiziert, gespielt und gegessen.

Nach 2016 und 2017 findet am Samstagnachmittag, 25. August, von 14 bis 18 Uhr in und rund um die Johanneskirche im Lingener Strootgebiet zum dritten Mal ein Katimavic statt. Katimavic? Katimavics sind ökumenische Begegnungstage, zu denen alle Menschen eingeladen sind, die einen oder einige Tage des Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderungen erleben wollen.

Gemeinsam feiern

Katimavic ist in der Sprache der Inuit der Begriff für den Gemeinschaftsiglu, den „Ort der Begegnung“. Gespräch und Gebet, Singen und liturgisches Feiern, Stille und gemeinsam erlebte Festfreude bilden jeweils den Inhalt des Tages oder der Tage des Zusammenseins. Es ist damit kein Tag für behinderte Menschen, sondern ein gemeinsam mit den behinderten Menschen verbrachter Tag.

Treffen seit 1972

Das Katimavic wurde 1972 vom kanadischen katholischen Theologen und Philosophen Jean Vanier, dem Gründer der sogenannten Arche-Bewegung, ins Leben gerufen. Dies ist eine internationale ökumenische Organisation, welche Gemeinschaften gründet, in denen Menschen mit und ohne geistige Behinderung in christlicher Weise zusammenleben. Gleichzeitig hat er 1971 zusammen mit Marie-Hélène Mathieu die ebenfalls weltweite Bewegung Glaube und Licht begründet: In den 1.612 Gruppen in 81 Ländern treffen sich Menschen mit Behinderung, deren Familien und Freunde regelmäßig zum Austausch, Gebet und Feiern.

Weltweit 150 Wohngemeinschaften

Weltweit gibt es in 30 Ländern rund 150 Wohngemeinschaften, in Deutschland gibt es Arche-Gemeinschaften in Tecklenburg, Ravensburg und Landsberg am Lech. Zum Treffen in und an der Johanneskirche sind alle Interessierten eingeladen.

Nähere Informationen und Anmeldung im Gemeindebüro unter Tel. 0591/9150613.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN