Chillen und genießen Erstes kleines Straßenfest der „Familie Butchinski“ gelungen

Von Johannes Franke

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Lingen. Überschaubare 50 Meter reichen aus, um eine heimelige Straßenfestatmosphäre am lauschigen Sommerabend zu schaffen. Bunte Lichterketten hängen über der Schlachterstraße. Gemütlich in Liegestühlen feine Drinks genießen, Essen und kühle Getränke im Stehen oder an Tischen und Bänken verzehren, auf vier Bühnen Livemusik hören. Mehr braucht es nicht für das Straßenfest der Familie „Butchinski“ am Samstag.

„Dieses kleine Format ist ein großer Zugewinn für Lingen und die Gastronomie und gefällt uns sehr gut“, freut sich das Ehepaar Tanja und Marc Pavlitzek. Als um 17 Uhr die „Street-Acts“ beginnen, der Lingener Marc Hoffschröer als „Syd Berliner“ in die Gitarrensaiten greift und vom kleinen Balkon des Ratskellers Hits ab den 1970er Jahren spielt und dazu singt, füllt sich das Areal zwischen den Nachbarkneipen „Koschinski“ und Butchers“ zusehends.

Gute Nachbarschaft

„Wir haben ein gutes, entspanntes Verhältnis“, betont Lukas Koop, „warum dann nicht auch ein Nachbarschaftsfest feiern?“ Gesagt, geplant, getan und zwischen Nina Boldt vom „Koschinski“ sowie Lukas Koop und Rafael Kurella vom „Butschers“ herrschte Einvernehmen. Positiv ist das Feedback nicht nur bei der Stadt Lingen, sondern vor allem bei den zahlreichen Besuchern nachmittags, in den Abendstunden und ab 22 Uhr in den Gastwirtschaftsräumen.

Atmosphärisch ansprechend

Auch ohne große Werbung wissen die Gäste, dass auf kleiner Fläche etwas Neues und atmosphärisch Ansprechendes geboten wird. Ein solcher Tag und Abend steht und fällt natürlich mit dem Wetter, aber das spielt ja nun vor allem für die Outdoor-Veranstaltungen bestens mit. Gute Laune und gemütliches Beisammensein im Koschinski-Biergarten. Streetfood gibt’s gleich an der Ecke, wo Fatima Wellnitz in ihrem Imbisswagen „Falaf-EL“ arabische Küche anbietet. Zum Essen helle, dunkle Biere vom Fass oder Craft-Beer trinken oder „von unserem Cocktail-Lieferanten aus Berlin und London schöne Spirituosen genießen“, weiß Lukas Koop.

Positive Rückmeldungen

Ob Standardgetränke, erlesene Drinks oder Gerichte für den kleinen Hunger: Alles gibt es zu fairen Preisen. Positive Rückmeldungen erhalten die Veranstalter. Besuchern und Musikern „gefällt es sehr gut“, ist zu vernehmen. Die Mischung macht’s, und dazu zählt auch die Musik. „Womuka“ – die Wohnzimmermusikanten aus Münster wollen mehr als nur Lieder-machen. Der Singer/Songwriter Lucas Bartusch aus Osnabrück, bekannt als „Wood and Valley“ verbreitet Folk mit ´ner Prise Punk. Und bei heißem Rock-Pop von den Niederländern „Sorry John“, wird auch auf der Straße getanzt.

Wiederholung in 2019 ?

Mit dabei auch der Lingener Chris Möhlenkamp und Timo Knifka (Kliff) von der Lohner Band Acoustic Steel. Hip-Hop-Musik legte ab 22 Uhr der Hamburger DJ Mirco Maschine im Koschinski auf. Und mit Indie-Musik ließ DJane Sister Midnight den Abend im Butchers ausklingen. Premiere gelungen – 2019 wird es wiederholt, ist sich Markus Quadt sicher.


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