Im Planungs- und Bauausschuss Besondere Bauvorhaben in der Stadt Lingen vorgestellt

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Noch sieht das Grundstück am Langschmidtsweg 61 verwildert aus. Hier sollen behindertengerechte Apartments entstehen. Foto: Jannis GövertNoch sieht das Grundstück am Langschmidtsweg 61 verwildert aus. Hier sollen behindertengerechte Apartments entstehen. Foto: Jannis Gövert

Lingen. Stadtbaurat Lothar Schreinemacher hat in der jüngsten Sitzung des Lingener Planungs- und Bauausschusses verschiedene besondere Bauvorhaben in der Stadt vorgestellt.

An der Haselünner Straße 53 ist auf dem Gelände der ehemaligen Spedition Brinker ein Wohn- und Geschäftshaus mit Nebengebäuden und Einstellplätzen geplant. „Dort werden das Geschäft Teatime und ein Malergeschäft hinkommen. Die Inhaber werden selbst in dem Haus wohnen“, sagte Schreinemacher. Dieses werde vorne an der Straße errichtet. Die dahinter liegende Fläche solle später bebaut werden. „Es handelt sich dabei um klassische Nachverdichtung“, betonte Schreinemacher.

Haus neben Alter Jüdischer Schule wird saniert

Das Haus in der Jakob-Wolff-Straße 2 – es liegt in direkter Nachbarschaft zum Gedenkort Alte Jüdische Schule – werde im Bestand saniert, kündigte der Stadtbaurat an. Eine Veränderung der Größe werde es nicht geben, versicherte der Stadtbaurat. Ratsdame Margitta Hüsken erklärte: „Ich hätte es gut gefunden, wenn die Stadt das Grundstück gekauft hätte.“

Erörterung zu Hähnchenmaststall angekündigt

Ein dritter Hähnchenmaststall mit Platz für 38.794 Tiere soll am Jagdweg entstehen. Dort gibt es bereits zwei Ställe mit circa 80.000 Tieren, erklärte Schreinemacher. Daher handele es sich um einen „Altfall“, der noch um 50 Prozent erweitert werden dürfe. Nach heutigem Recht wäre sonst die Errichtung eines neuen Hähnchenmaststalls an dieser Stelle nicht mehr möglich. Die entsprechenden Pläne würden öffentlich ausgelegt und es werde eine Erörterung geben, kündigte der Stadtbaurat an.

Behindertengerechtes Wohnen im Langschmidtsweg

Am Langschmidtsweg 61 plant eine Stiftung, ein Wohngebäude mit 14 rollstuhlgerechten Apartments, einem Gemeinschaftsraum, einer Mitarbeiterwohnung und einer Wohngruppe für acht Bewohner sowie 17 Parkplätze zu bauen. „Betreiber und langfristiger Pächter wird das Christophorus-Werk sein“, sagte Schreinemacher. Hüsken merkte an, dass dann auch alle Parkplätze behindertengerecht sein müssten. Schreinemacher erklärte, dass nur ein Teil der Bewohner eigene Autos haben wird. „Aber das klären wir noch ab“, sicherte der Stadtbaurat zu.


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