Straßenfest Familie Butchinski feiert in Lingen – und das steckt hinter dem Projekt

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Hinter dem Projekt „Familie Butchinskis kleines Straßenfest“ stecken Rafael Kurella (links) und Lukas Koop vom Butchers sowie Nina Boldt vom Koschinski. Foto: Julia MauschHinter dem Projekt „Familie Butchinskis kleines Straßenfest“ stecken Rafael Kurella (links) und Lukas Koop vom Butchers sowie Nina Boldt vom Koschinski. Foto: Julia Mausch

Lingen. Was passiert, wenn sich die Mannschaft vom Koschinski mit der Mannschaft vom Butchers zusammentut? Es kommt das Straßenfest der „Familie Butchinski“ dabei heraus. Doch was erwartet die Besucher an diesem Samstag, 18. August?

Kurz zusammengefasst: Es gibt vier Bühnen, unterschiedliche Musik, Essen und kühle Getränke. Hinter dem Projekt „Familie Butchinskis kleines Straßenfest“ stecken Nina Boldt vom Koschinski sowie Lukas Koop und Rafael Kurella vom Butchers. Zwei Kneipen in direkter Nachbarschaft, die laut Koop seit Jahren „ein gutes und entspanntest Verhältnis“ haben. „Warum dann nicht auch ein Nachbarschaftsfest feiern?“, stellten sie sich die Frage.

Vier Bühnen, viele Acts

Gesagt, getan, an diesem Samstag ist es soweit. Ab 15 Uhr wird die Schlachterstraße zu einer Festmeile umgebaut. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Auf vier Bühnen treten verschiedene Live-Acts und DJ‘s auf. Mit dabei sind auch lokale Musikgrößen, unter anderem der Lingener Chris Möhlenkamp, der in der Artez-Popacademie in Enschede Musik studiert hat, oder Timo Knifka (Kliff) von der Lohner Band Acoustic Steel, die kürzlich beim Wacken-Festival aufgetreten ist, dem größte Heavy-Metal-Festival der Welt. (Weiterlesen: Vier Jungs aus Lohne treten auf Wacken Open Air 2018 auf)

Neben den „Local Heroes“ gibt es auch Musik von außerhalb. So haben die Veranstalter den Singer/Songwriter Lucas Bartusch aus Osnabrück gewinnen können. Unter dem Namen Wood & Valley macht er Musik, die in der Tradition amerikanischer Folksänger steht. Außerdem wird die Indie-Band Sorry John auftreten sowie das Trio Womuka aus Münster. Womuka steht für Wonzimmermusikanten. Eigenen Angaben zufolge präsentieren sie eine Mischung aus „Liedermaching, Punk und Pop, die zum Lachen, Kopfschütteln und unrhythmischen Mitklatschen animiert“.

Heißes vom Grill

Musik wird am Samstag aber nicht alles sein, was die Besucher erwartet. Es gibt auch etwas zu essen und zu trinken – und davon nicht zu knapp. Das Team vom Butchers wird wieder die „Wohnzimmer-Bar“ aufbauen. Gemütliche Retro-Sessel, antike Holz-Schränke gepaart mit einer Gin-Bar. Die Firma Bottlerocket ist mit am Start. Unter dem Motto „Full of Spirits“ wird es Drinks und Limonaden aus Berlin geben. Im Koschinski erwartet die Besucher ein Craftbeer-Garten, unter anderem mit Craft Beer von One Pint Germany. Wird es heiß an dem Tag, wollen die Veranstalter Craft-Beer-Slush Ice anbieten. Wie der Name sagt, eine Mischung aus Eis und Bier, weniger herb, eher fruchtig bis süß. Außerdem wird es Falafeln von Falaf-EL geben und die Posthalterei bietet Käsespätzle an.

Ab 22 Uhr wird es laut

Für Barbecue ist der Verein Beatschicht zuständig, der mit an Bord bei der Veranstaltung ist. Seit sechs Jahren gibt es mittlerweile den Verein, der für Rap und HipHop steht und immer wieder bekannte Acts in die Emsstadt holt. So auch an diesem Samstag. Der Verein hat dem Hamburger DJ Mirco Maschine für einen Auftritt gewinnen können – und kurzerhand das Konzert ins Koschinski verlegt. Der Hip-Hop-DJ, der schon mit Eminem oder Dendemann zusammengearbeitet hat, tritt dort nach Sonnenuntergang auf. Wann genau? Laut Koop wird es um 22 Uhr der Fall sein, dann wird das Straßenfest in die Kneipen verlagert. Während es also im Koschinski HipHop aufs Ohr gibt, gibt es im Butchers Indie-Musik zu hören. Dort legt zeitgleich die Djane Sister Midnight auf und lässt den Abend ausklingen.

Weitere Auflage 2019?

Wird die Veranstaltung angenommen, könnte man sich vorstellen, im kommenden das Straßenfest auszuweiten, sagt Markus Quadt, Inhaber des Butchers. Dann, so die Überlegungen, vielleicht mit weiteren Gastronomen aus der Nachbarschaft. Interesse daran sei bereits bekundet worden.


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