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15.08.2018, 17:39 Uhr KOMMENTAR

Kann Tatort im Centralkino Lingen gerettet werden?

Kommentar von Caroline Theiling-Brauhardt

Ein volles Haus und Besucher, die der Arbeit der Ehrenamtlichen nicht gleichgültig gegenüberstehen, wünscht sich der Geschäftsführer des Lingener Centralkinos, Tobias Mielke. Foto: Eva-Maria RiedelEin volles Haus und Besucher, die der Arbeit der Ehrenamtlichen nicht gleichgültig gegenüberstehen, wünscht sich der Geschäftsführer des Lingener Centralkinos, Tobias Mielke. Foto: Eva-Maria Riedel

Lingen. Ein volles Haus und Besucher, die der Arbeit der Ehrenamtlichen nicht gleichgültig gegenüberstehen, wünscht sich der Geschäftsführer des Lingener Centralkinos, Tobias Mielke. Dazu ein Kommentar.

Ohne Ehrenamtliche kann kein Verein funktionieren. Sie sind das Öl im Getriebe, das das Gesamtkonstrukt am Laufen hält. Das klappt besonders gut, wenn es sich dabei um ein gegenseitiges Nehmen und Geben handelt.

Das gilt auch für den Verein des Centralkinos in Lingen, der nur durch den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern existieren kann und neben ausgesuchten Filmen, Formate wie den Tatort regelmäßig sonntags sogar kostenlos anbietet.

Gleichgültigkeit statt Wertschätzung

Hier sind mindestens zwei, eher drei oder vier Mitarbeiter nötig, die jeder drei bis vier Stunden ihrer Freizeit in den Dienst der Sache stellen.

Wenn diesem Einsatz aber statt mit Wertschätzung und Anerkennung mit Ignoranz und Gleichgültigkeit begegnet wird, ist der Frust verständlich und die Motivation, weiter seine Freizeit hier einzubringen, nimmt rapide ab. Das gilt insbesondere, wenn die Vereinsmitglieder noch Müll wegräumen müssen von Dingen, die Gäste mitgebracht haben.

Wenn schon für so einen Abend kein Eintritt entrichtet werden muss, sollte es selbstverständlich sein, dass man ein Getränk erwirbt, das nicht einmal so teuer ist, wie in der Kneipe und so zum Erhalt dieser Kult-Veranstaltung beiträgt. Der Verein hätte es verdient.


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