Feier zum 20-Jährigen Lingener Kinder- und Jugendparlament hat „noch lange nicht genug“

Von Jannis Gövert

Meine Nachrichten

Um das Thema Lingen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


goev Lingen. Zu seinem 20. Geburtstag hat das Kinder- und Jugendparlament (Kijupa) der Stadt Lingen ein Fest veranstaltet. Unter dem Motto „Wir haben noch lange nicht genug“ gab es am Sonntag , 12. August 2018, bei gutem Wetter ein nachmittagsfüllendes Bühnenprogramm zu sehen. Für Kinder und Jugendliche waren Attraktionen aufgebaut.

Während Attraktionen wie Bubble Soccer, Kletterwand, Hüpfburg und Fotobox eher an die jüngeren Besucher gerichtet waren, sollte das Bühnenprogramm alle Gäste gleichermaßen ansprechen. Die Besucher erwartete viel Gesang und Tanz. So bot die Tanzgruppe des Kinder-, Jugend- und Kulturzentrums Alter Schlachthof eine Choreografie dar und ein Teil des Projekts „Musical Revue“ der offenen Kinder- und Jugendarbeit wurde erneut aufgeführt. Außerdem war die Lingener Band Out of Basement mit einem Live-Auftritt beteiligt.

Interviews mit dem Arbeitskreis, Ehemaligen und aktuellen Mitgliedern

Da das Kijupa mit dieser Veranstaltung sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat, gab es zudem zwei Interviews, eines mit den ehemaligen Angehörigen des Arbeitskreises, der das Kijupa ins Leben gerufen hat, und eines mit den aktuellen und einigen ehemaligen Vorsitzenden des Parlaments. Im Gespräch mit dem Arbeitskreis wurde vor allem die Geschichte des Kijupa noch einmal resümiert. So hoben die Initiatoren ihre Bemühungen hervor, das Projekt so zu gestalten, dass es möglichst lange und gut funktioniert. Die ehemaligen und aktuellen Vorsitzenden wurden nach ihren Erfahrungen im Kijupa gefragt.

„Alle haben Spaß an der Sache“

„Wir sind ein tolles Team. Alle haben Spaß an der Sache“, sagte zum Beispiel die derzeitige Erste Vorsitzende, Maria-Luisa Beck, bereits in ihrer Begrüßungsrede. Der ehemalige Zweite Vorsitzende Matthias Vehring unterstrich zudem, dass man sich von der Stadtverwaltung ernstgenommen gefühlt habe. Außerdem wurde deutlich, dass eine Mitgliedschaft im Kijupa viele Vorteile bringt. So lernt man unter anderem, frei zu sprechen, gut zu diskutieren und die Meinungen anderer zu respektieren. Der Wunsch für die Zukunft war für alle Befragten eindeutig: Es soll weitergehen, die Jugendlichen sollen sich weiterhin beteiligen und ihre Ideen einbringen. „Trotz Schule und Hobbys reicht die Zeit immer noch, um sich im Kijupa zu beteiligen“, stellte der aktuelle Zweite Vorsitzende, Thomas Zilke, klar.

Positive Rückmeldung der Besucher

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Auf dem Schulhof der Paul-Gerhardt-Schule waren zahlreiche Stände mit Essen und Getränken aufgebaut. Daniel Kruse, Betreuer des Kijupa, zieht eine positive Bilanz: „Die Veranstaltung ist sehr gelungen. Etwas mehr Besucher wären schön gewesen, aber die Rückmeldung war sehr positiv und die Kinder hatten Spaß.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN