Viele internationale Besucher Zeichen für Toleranz beim AWO-Sommerfest in Lingen

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Lingen. Für das inzwischen siebente Internationale Sommerfest auf dem Lingener Stadtteiltreff Abenteuerspielplatz haben sich die Gastgeber, AWO und die Lingener Integrationslotsen (Wis-EL) wohl kein schöneres Wetter wünschen können. Dementsprechend konnte man zahlreiche Gäste verzeichnen, Große und vor allem kleine aus ungezählten Nationen gaben dem Fest ein erfreulich buntes und internationales Bild.

Als Jürgen Blohm, Organisator und Vorsitzender von Wis-EL (Willkommen im südlichen Emsland), die Veranstaltung offiziell eröffnete, war sie längst im vollen Gange. Daniel Sielaff als Hausherr unterstrich, dass man mit diesem Fest auch ein Zeichen setzen wolle für Toleranz, Vernunft und Integration. Werte, die er in der Politik zunehmend vermisse. In seinem Grußwort ergänzte der Schirmherr Dieter Krone die Reihe noch mit dem gegenseitigen Respekt, der ihm dabei das Wichtigste sei, monierte im Gegensatz das schwer zu ertragende „Sommertheater“, welches sich die Bundespolitik in diesem Jahr geliefert hätte.

Viel zu erleben

Vor allem den Kindern bot sich einiges zu erleben und zu spielen. Neben der immer gern besuchten, kuhköpfigen Hüpfburg lockten zahlreiche kleine Spiel- und Bastelstationen. Es gab zu malen, man konnte „Wutbällchen“ füllen und mit Holzklötzen hohe Türme bauen oder Plastikentchen aus dem Wasser fischen. Bogenschießen und Dosenwerfen durften nicht fehlen, wie auch Nagel einschlagen oder Ringe werfen. Ein Highlight war sicherlich der Bastelstand, an dem man mit selbst gemachter Knete verschiedene Materialien auf kleine Baumscheiben kleben und diese so zu hübschen Stillleben werden lassen konnte. An den Ständen trafen sich dabei längst nicht nur die kleinen Jungen und Mädchen, nein auch die älteren, selbst die Erwachsenen ließen sich auf den Spaß ein. Ein Auftritt der Gruppe „Rossinka“ ist beim Sommerfest längst fester Bestandteil. Dieses Mal ließen sich die Damen aber sehr ansehnlich von ihren zuckersüßen kleinen Nachwuchstänzerinnen unterstützen.

Helfende Hände

Für den (weitgehend) reibungslosen Ablauf zeichnete eine Vielzahl helfender Hände verantwortlich, was diesen Nachmittag zu einem überaus angenehmen Zusammentreffen werden ließ. Einige Verbände und Institutionen waren dabei.Bei Kaffee und Kuchen kamen so manche engagierte Gespräche zustande, ein Moment erfreulicher Begegnung. Regelmäßig mit dabei und mittendrin, bereits seit dem ersten Sommerfest, war Oberbürgermeister Dieter Krone, der sich immer wieder bemerkenswert viel Zeit nimmt für dieses kleine Fest. Natürlich gab es hier reichlich Gelegenheit, sich auch über die vielfältige, wichtige aber auch interessante Arbeit der Integrationslotsen zu informieren. (mehr dazu unter: www.wis-el.de).

Hauptgewinn ein Fahrrad

Der Höhepunkt des Festes aber war eindeutig die jährliche Tombola. Mithilfe von Spenden von rund 25 Firmen der Region konnten über 50 Preise verlost werden, darunter ein generalüberholtes Fahrrad. Aber auch zahlreiche Gutscheine, Eintrittskarten und Taschen mit Kleingewinnen sorgten dafür, dass die etwas langwierige Ziehung bis zum Ende mit großer Spannung von allen Gästen verfolgt wurde. Bei dieser Tombola nämlich gab es Gewinnchancen, die ihres Gleichen suchen.

Wichtiges Fest für die Stadt

Zum Ausklang des Festes gab es erstmals frisch bereitete Falafeln, was ebenso gern angenommen wurde. Ein kleines und angenehm freundliches Fest war dies vor allem aber ein wichtiges Fest für die Stadt.


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