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31.07.2018, 13:43 Uhr KOMMENTAR

Zur Eröffnung des Markant-Marktes: Aufatmen in Holthausen-Biene

Kommentar von Thomas Pertz

Bis kommende Woche sollen alle Regale im Markant-Markt in Holthausen-Biene eingeräumt und die letzten Aufräumarbeiten erledigt sein. Foto: Julia MauschBis kommende Woche sollen alle Regale im Markant-Markt in Holthausen-Biene eingeräumt und die letzten Aufräumarbeiten erledigt sein. Foto: Julia Mausch

Lingen. Aufatmen in Holthausen-Biene: Die Eröffnung des Markant-Marktes unter neuer Leitung nach monatelangem Leerstand verhindert einen fatalen Dominoeffekt.

Wenn es nicht gelungen wäre, den Fortbetrieb des Lebensmittlers sicherzustellen, wäre aus dem Geschäftszentrum „Am Treffpunkt“ in der Ortsmitte nur noch ein Punkt geworden, wo sich keiner trifft. Bereits in den vergangenen Monaten haben umliegende Geschäfte zu spüren bekommen, dass die ausgeschlossene potenzielle Kundschaft bei Markant auch in ihren Läden fehlt – weil sie den Einkauf gleich komplett an einem anderen Ort erledigt. Dieser Abwärtstrend ist nun dank der erfolgreichen Bemühungen im Hintergrund erst einmal gestoppt worden.

Während der Misserfolg bekanntlich mit einem einzigen „Vater“ auskommt, hat der Erfolg dagegen viele: So dürfen sich jetzt Vertreter von Politik und Verwaltung aus der Stadt und dem Ortsrat gegenseitig auf die Schulter klopfen, es noch einmal hinbekommen zu haben.

Ebenso wichtig: Betreiber Marco Gerdes sichert nicht nur die Nahversorgung im Lingener Ortsteil, sondern auch wohnortnahe Arbeitsplätze. Der Einsatz von Gerdes allein wird aber nicht reichen, um dem Markant-Markt zu einem dauerhaften Erfolg zu verhelfen. Das haben die Bürger im Ort mit ihrem Einkaufsverhalten selbst in der Hand.


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