Eins von drei Konzerten Orgelvirtuose Olivera spielt im Bonifatius-Hospital

Von Sebastian von Melle

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Eins von drei Konzerten wird der Orgelvirtuose Hector Olivera in Lingen geben. Foto: OliveraEins von drei Konzerten wird der Orgelvirtuose Hector Olivera in Lingen geben. Foto: Olivera

Lingen. Der gefeierte Orgelvirtuose Maestro Hector Olivera aus Florida/USA wird am Freitag, 31. August, ab 19.30 Uhr während seiner Europa-Tournee eins von drei Konzerten in Deutschland im Bonifatius Hospital Lingen geben.

Hector Olivera ist eine Ausnahmeerscheinung unter den Organisten, sowohl unter den traditionellen als auch unter den „elektronischen Organisten“. Es war für ihn nie ein Problem, neben Sakralorgeln auch digitale Instrumente zu spielen. Olivera ist in beiden Welten perfekt zu Hause und stellt vor allem für Organisten an der elektronischen Orgel schlichtweg das „Maß der Dinge dar“.

Wunderkind

Fast möchte man ihn als Wunderkind bezeichnen. Doch Begabung allein reicht in der Regel nicht aus, um Weltruhm zu erlangen – nur durch konstante und ausdauernde Arbeit hat Olivera es in Verbindung mit seinem außergewöhnlichen Talent zu seiner heute weltweit bejubelten Perfektion und Virtuosität gebracht.

Jüngster Student der Universität von Buenos Aires

Hector Olivera wurde im Februar 1946 in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires geboren. Schon im Alter von drei Jahren begann er, Kirchenorgel zu spielen. Bereits zwei Jahre später bekam er eine Organistenstelle. Ein Jahr später fand er Aufnahme am Konservatorium von Buenos Aires. Als er neun Jahre alt war, schrieb er eine Suite für Oboe und Streichorchester, die vom Buenos Aires Symphony Orchestra aufgeführt wurde. Mit zwölf Jahren begann er sein abschließendes Studium als jüngster Student der Universität von Buenos Aires.

Konzertreisen in die ganze Welt

Mit 18 Jahren konnte er schon über 350 Konzerte und Auftritte in Lateinamerika verzeichnen. Konzertreisen brachten ihn in die ganze Welt. In der Londoner Carnegie Hall spielte er vor dem größten Publikum, das je bei einem Orgelkonzert anwesend war und das mit minutenlangen Standing-Ovations endete.

Experte dieses Labels

Im Bonifatius Hospital Lingen steht seit 2017 eine dreimanualige Hybrid-Orgel mit einem Consoli-Pfeifenwerk (vier Prinzipalregister) und einer digitalen Rodgers Artist 599 mit etwa 250 Orgelregistern und 30 Orchesterstimmen. Dieses Instrument hat sich bereits in mehreren Konzerten bewährt und fand zahlreiche begeisterte Zuhörer. Der Generalvertreter von Rodgers in Deutschland, Dieter Schuster, hatte bei der Installation der Orgel 2017 einen Besuch Oliveras in Lingen angesprochen. Als ausgewiesener Experte dieses Labels lasse dieser es sich nicht nehmen, das neue Instrument im Boni auf Herz und Nieren zu testen, so Schuster. Der Interpret sei unkompliziert und quicklebendig und verspreche einen Konzertgenuss auf höchstem Niveau.

Überraschungen für Zuhörer

Olivera wird nun in Lingen Werke von Giacomo Meyerbeer, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel , Louis Vierne, Jean Baptiste, Maurice Duruflé sowie eine Improvisation über ein eingereichtes Thema spielen. Die Zuhörer sollten sich überraschen lassen.

Der Eintritt zu diesem außergewöhnlichen Konzertereignis im Emsland ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.


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