2:1-Erfolg gegen Altenlingen Olympia Laxten gewinnt Fußball-Stadtmeisterschaft Lingen

Von Wilfried Roggendorf

Laxtens Willi Thielmann (am Ball) kannte im Endspiel der FSL vor rund 800 Zuschauern beim Ausrichter SV Eintracht Schepsdorf nur eine Richtung: nach vorne. Den Altenlingener Kevin Thomas (rechts) hat er in dieser Szene schon ausgespielt. Danach ist Marcel Fock an der Reihe. Foto: Wilfried RoggendorfLaxtens Willi Thielmann (am Ball) kannte im Endspiel der FSL vor rund 800 Zuschauern beim Ausrichter SV Eintracht Schepsdorf nur eine Richtung: nach vorne. Den Altenlingener Kevin Thomas (rechts) hat er in dieser Szene schon ausgespielt. Danach ist Marcel Fock an der Reihe. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Zum neunten Mal hat sich der SV Olympia Laxten mit einem 2:1-Erfolg gegen den ASV Altenlingen in die Siegerliste der Fußball-Stadtmeisterschaft Lingen (FSL) eingetragen.

Es war vor rund 800 Zuschauern ein hochklassiges FSL-Endspiel der beiden Bezirksligisten. Altenlingen erwischte den besseren Start, führte durch ein Tor von Jan Kettler bereits in der 3. Minute. „Das frühe Tor war gut für uns, aber dann wurden die Beine schwer“, erklärte ASV-Trainer Jan Zevenhuizen, warum Laxten danach immer besser ins Endspiel der FSL kommen konnte

.Offensivere Aufstellung

Laxtens Coach Christoph Tieke stellte in der Halbzeitpause um, wählte eine offensivere Aufstellung, die sich auszahlen sollte: In der 56. Minute erzielte Jens Helming den Ausgleichstreffer. Sieben Minuten später sorgte erneut Helming dann per verwandelten Handelfmeter für den Laxtener Siegtreffer im Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. „Insgesamt kein unverdienter Sieg“, zog Tieke ein Fazit.

Niederlage mit Fassung getragen

Zevenhuizen hätte den „großen Pokal“ – es wäre der erste Altenlingener Erfolg des Vereins in der 35-jährigen FSL-Geschichte gewesen – gerne mitgenommen. „Wenn wir dafür in der Liga sechs Punkte gegen Laxten holen, bin ich gerne dabei“, trug der ASV-Trainer die Niederlage jedoch mit Fassung.

Lob des Verlierers für den Schiri

Ein Sonderlob hatte Zevenhuizen für den Unparteiischen Daniel Rohoff parat: „Man hat nicht gemerkt, dass er ein Laxtener Schiedsrichter ist. Er hat eine tolle Leistung gezeigt. Der Strafstoß gegen uns war absolut gerechtfertigt.“

Clusorth feiert Platz vier wie einen Sieg

Im Spiel um Platz drei der FSL 2018 unterlag der BV Clusorth-Bramhar (1. Kreisklasse) erwartungsgemäß gegen den bei der FSL jedoch insgesamt enttäuschenden Landesligist SV Holthausen-Biene mit 1:6. Von Trübsal-blasen war deswegen bei den Schwarz-Gelben aus Clusorth trotzdem nichts zu bemerken – im Gegenteil: Sie feierten als klarer Außenseiter ihren vierten Platz, als wenn sie die FSL gewonnen hätten.

Dank an Orgateam und Ehrenamtliche Helfer

Stephan Wernecke, Vorsitzender des Ausrichters SV Eintracht Schepsdorf, dankte bei der Siegerehrung besonders dem FSL-Orgateam unter Leitung von Thorsten Schliebs und allen Ehrenamtlichen des Vereins für die hervorragende Arbeit: „Dies hat den Vorstand, auch mit Blick auf unser Jubiläumswochenende zum 50-jährigen Bestehen vom 17. bis 19. August, enorm entlastet. Diesem Dank schlossen sich Lingens Erster Stadtrat Stefan Altmeppen, Kreissportbund-Präsident Michael Koop und Schepsdorfs stellvertretender Ortsbürgermeister Hubert Neerschulte an. Die FSL 2019 wird vom 15. bis 21. Juli der SV Voran Brögbern ausrichten.


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