Fußallstadtmeisterschaft in Lingen ASV Altenlingen und Olympia Laxten im Finale

Meine Nachrichten

Um das Thema Lingen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Mit seinen zwei Treffern leitete der Altenlingener Max Veer das Aus des Titelverteidigers Biene bei der FSL ein. Foto: Wilfried RoggendorfMit seinen zwei Treffern leitete der Altenlingener Max Veer das Aus des Titelverteidigers Biene bei der FSL ein. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Im Finale der Fußballstadtmeisterschaft in Lingen stehen sich an diesem Sonntag der ASV Altenlingen und Olympia Laxten gegenüber.

„Wenn man sich so verhält, gewinnt man in der Landesliga kein Spiel“. Wolfgang Schütte, Trainer des Landesligisten SV Holthausen-Biene, wirkte nach der 1:4-Niederlage seiner Mannschaft im Halbfinale der Fußball-Stadtmeisterschaft Lingen (FSL) gegen Bezirksligist ASV Altenlingen reichlich angefressen. Die Altenlingener waren über weite Strecken des Spiels fußballerisch, technisch und läuferisch dem eine Klasse höher spielenden Gegner deutlich überlegen und führten nach 22 Minuten verdient mit 3:0. Zwei Tore von Max Veer (11. und 20. Min.) und das Tor zum Altenlingener 3:0 in der 22. Minute durch Jens Köting leiteten das Biener böse Erwachen vom Traum einer Titelverteidigung früh ein. Der Biener Anschlusstreffer zum 1:3 durch Max Elfert kurz vor der Halbzeitpause war nicht mehr als Ergebniskorrektur. Kevin Thomas versetzte dem Landesligisten, der bereits zehn Mal die FSL gewonnen hat, mit seinem Treffer zum 4:1-Endstand in der 62. Minute den endgültigen K.o.-Schlag im FSL-Halbfinale „Wenn wir nach 22 Minuten 0:3 zurückliegen, dann fehlt es einfach an der Einstellung“, kritisierte Schütte sein Team. An dieser fehlenden Einstellung seiner Spieler müsse dringend etwas geändert werden.

Erfahrungen gemacht

Wesentlich zufriedener war nach dem zweiten FSL-Halbfinalspiel Schüttes Trainerkollege Ansgar Kalmer vom BV Clusorth-Bramhar. Seine Mannschaft, gerade in die 1. Kreisklasse aufgestiegen, verlor gegen Bezirksligist Olympia Laxten deutlich mit 1:7. Doch die Elf aus Clusorth, die völlig überraschend in das Halbfinale der FSL eingezogen war, hat laut Kalmer trotz der Niederlage viele positive Erfahrungen gemacht: „Das erheblich schnellere Spiel des Bezirksligisten hat uns gefordert, stets einen Schritt vorauszudenken, schneller zu reagieren.“ Es sind Erfahrungen aus diesem Spiel gegen einen höherklassigen Gegner, von denen Kalmer hofft, das seine Spieler diese mit in die kommende Saison in der 1. Kreisklasse nehmen.

Für Laxtens Trainer Christoph Tieke war der Einzug in das Endspiel der FSL hingegen eingeplant. „Von der Papierform her ist ein Sieg gegen den BV Clusorth-Bramhar Pflicht“, sagte Tieke vor der Partie.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN