Seilspringen in zehn Meter Höhe Gelungene Premiere des Circus Krone in Lingen

Von Wilfried Roggendorf


Lingen. Um zwei Dinge vorwegzunehmen: Die Premierenvorstellung des Circus Krone am Donnerstagnachmittag in Lingen ist ohne Zwischenfälle verlaufen. Und den meisten Applaus der gut 1000 Zuschauer gab es für den am meisten umstrittenen Programmpunkt des Zirkus – die Raubkatzenshow.

Die Artisten des Circus Krone boten ein Programm für die ganze Familie: Die Clowns Fumagalli und Daris brachten das Publikum immer wieder zum Lachen. „Khadgaa“ ist eine Gruppe aus der Mongolei, die zwei Mal auftrat: Zunächst boten die Mongolen ihre Kunst des Seilspringens dar, die wenig mit dieser Betätigung von Kindern auf dem Schulhof zu tun hat. Später bewiesen die „stärksten Männer der Mongolei“ ihre Kräfte. (Weiterlesen: Circus Krone gastiert in Lingen – Demos angekündigt)

Seilspringen hoch über dem Manegeboden

Seilspringen zeigte auch Mustafa Danguir vom „Duo Danger“. Es ist wohl nicht zur Nachahmung empfohlen, dies auf einem Todesrad in rund zehn Meter Höhe über dem Boden der Manege nachzumachen. Alessio band bei dem Auftritt seiner Papageien das Publikum mit ein. Ob eine Dame von einem der Exoten eine Rose überreicht bekam oder Kinder die Vögel auf ihren Arm nehmen durften – die Besucher hatten ihren Spaß und waren, während die Tiere knapp über ihre Köpfe hinweg frei durch das Zirkuszelt flogen, voller Erstaunen über diese Dressur. (Weiterlesen: Ungeklärte Rangordnung Ursache für Elefantensturz in Osnabrück?)

Besuch lohnt sich

Nett, aber weniger überzeugend, waren die Auftritte von Zirkusdirektorin Jana Mandana-Krone mit ihren Pferden. Schade auch, das bei den Trapezkünstlern von „Flying Zuniga“ der Fänger wegen einer Verletzung nicht antreten konnte und die fliegenden Artisten so nur eine stark verkürzte Show bieten konnten. Trotzdem bleibt als Fazit: Ein Besuch lohnt sich, wenn man mag, allemal.