Lob für beide Einrichtungen Ministerbesuch auf dem Campus Lingen und in der Kunsthalle

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Lingen. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU), hat dem Campus Lingen seinen Antrittsbesuch abgestattet. Anschließend war er Gast in der Kunsthalle.

Thümler bezeichnete den Campus Lingen als einen Gewinn für die Hochschule Osnabrück und das Land Niedersachsen. „Hier ist eine sinnvolle Nachnutzung für das ehemalige Eisenbahnausbesserungswerk gefunden worden“, betonte er. Einer Besichtigung des Fernsehstudios des Instituts für Kommunikationsmanagement und einer Runde mit einem Elektrokart durch die Hallen des Campus waren Gespräche hinter verschlossenen Türen vorangegangen.

Weitere Entwicklung

An diesen Gesprächen mit dem Minister hatten unter anderem die Studiendekane, der Dekan des Campus Lingen, Prof. Thomas Steinkamp und Hochschulpräsident Prof. Andreas Bertram teilgenommen. Dabei sei es auch um die Themen Digitalisierung und Internationalisierung gegangen. Die geplante Erweiterung des Campus Lingen sei kein Thema gewesen, erklärte Thümler auf Nachfrage unserer Redaktion. Die Gespräche seien „typisch emsländisch“ verlaufen. „Man will sich entwickeln, mehr Masterstudiengänge anbieten und die Studierenden an das Emsland und seine Unternehmen binden“, erklärte Thümler.

Kunst und Kultur Kitt der Gesellschaft

In der Kunsthalle Lingen besichtigte der Minister die aktuelle Ausstellung „Lilia & Tulipan“, die ihm von Direktorin Meike Behm erläutert wurde. „Der Besuch der Ausstellung lohnt sich“, zog Thümler sein Fazit. Die Kunsthalle Lingen sei eine tolle Einrichtung. „Der Wert von Kunst und Kultur wird oft unterschätzt, aber sie sind der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält“, sagte Thümler. Deswegen sei diesem Bereich zukommendes Geld gut investiert. Thümler betonte auch die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur.

Kooperation von Kunsthalle und Campus

Die Kooperation der Kunsthalle mit dem Campus Lingen nannte Thümler eine Win-win-Situation. Laut Behm biete die Kunsthalle Praktika für Studierende an. Zudem würden angehende Kommunikationsmanager und Theaterpädagogen während ihres Studiums Generale gemeinsame Projekte in der Kunsthalle erarbeiten und diese auch aufführen.


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