Von der Burgstraße aus zu sehen Schüler stellen zur „Integration“ im Lingener Emslandmuseum aus

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Unter der Leitung von Manfred Wintermann haben Schüler des Franziskusgymnasiums eine Ausstellung mit Kunstwerken zum Thema „Integration“ gestaltet, die ab sofort im Glasbau des Museum an Burgstraße zu sehen ist. Foto: Kathrin KriegerUnter der Leitung von Manfred Wintermann haben Schüler des Franziskusgymnasiums eine Ausstellung mit Kunstwerken zum Thema „Integration“ gestaltet, die ab sofort im Glasbau des Museum an Burgstraße zu sehen ist. Foto: Kathrin Krieger

Lingen. Unter der Leitung von Manfred Wintermann haben Schüler des Lingener Franziskusgymnasiums eine Ausstellung mit Kunstwerken zum Thema „Integration“ gestaltet, die ab sofort im Glasbau des Emslandmuseums an der Burgstraße zu besichtigen ist.

Angefertigt wurden speziell auf die Vitrinen zugeschnittene Tonköpfe, die individuell ausgeformt sind, sich aber zu einer Installation ergänzen. Beteiligt waren die Klassen 10 c und d sowie das Seminarfach „Kunst im öffentlichen Raum“ der Jahrgangsstufe 11. Begeistert von den Arbeiten der Schüler zeigte sich Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck, der auch dem Kunsterzieher Manfred Wintermann die Anerkennung für sein künstlerisches Engagement für das Emslandmuseum aussprach. Die Ausstellung in den Museumsvitrinen kann von der Burgstraße aus jederzeit besichtigt werden.

Unterschiedliches Aussehen

Die Schüler haben aber nicht nur die Installationen aus Tonköpfen geschaffen, sondern ihre Arbeiten auch durch Text zum Thema „Integration“ erläutert. So ist beispielsweise von Arash Yousefi zu lesen: „Ich finde, dass jeder Mensch gleich ist und keiner schlechter oder besser ist, dass sie im Leben genauso viel erreichen können. Alle Menschen haben unterschiedliches Aussehen. Genauso sind die Köpfe alle auch unterschiedlich geworden. Aber manche Köpfe sind richtig schön.“

Integration

Eine der Installationen steht ganz im Zeichen der Weltmeisterschaft. Hierzu heißt es von Franziska Helming: „Meiner Meinung nach ist ,unsere Fußballmannschaft‘ ein aktuelles und wichtiges Thema, da es hier immer wieder Gespräche gibt, die das Thema Integration beinhalten. Denn in einer Fußballmannschaft kommen Spieler aus vielen verschiedenen Ländern zusammen, die auch ganz verschieden aussehen und sind. Jedoch spielt dies keine Rolle, weil man da eine Gemeinschaft ist und gemeinsam etwas erreichen will.“

Installationen

Auch das Thema „Integration in Deutschland“ ist ein wichtiger Aspekt der Ausstellung, Eva Greiving schreibt dazu: „Ich sehe die Installation ‚Vier von 80 Millionen‘ insofern kritisch, da ich finde, dass das Thema Integration weit über die Grenzen Deutschlands hinaus eine Rolle spielt und überall auf der Welt zu finden ist. Zwar ist die Grundidee, vier zufällig ausgewählte Persönlichkeiten aus Deutschland nebeneinander zu platzieren, meiner Meinung nach gelungen, doch ich denke, dass Integration weit mehr bedeutet als das äußere Erscheinungsbild eines Menschen. Integration bedeutet für mich auch, den Charakter des anderen zu akzeptieren.“


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