70 sozialpädagogische Assistenten Faschschule St. Franziskus verabschiedet 43 Erzieher in Lingen

Meine Nachrichten

Um das Thema Lingen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Allen Grund zur Freude hatten die Absolventen der Fachschule St. Franziskus in Lingen, die jetzt ihre Zeugnisse als Erzieher erhielten. Foto: Fachschule St. FranziskusAllen Grund zur Freude hatten die Absolventen der Fachschule St. Franziskus in Lingen, die jetzt ihre Zeugnisse als Erzieher erhielten. Foto: Fachschule St. Franziskus

Lingen. 43 junge Menschen haben in der Fachschule St. Franziskus in Lingen ihr bestandenes Examen als staatlich anerkannte Erzieher und Erzieherinnen gefeiert.

Laut Pressemitteilung stellten die 34 jungen Frauen und neun jungen Männer einen Gottesdienst an den Beginn, den Pastor Raming, der die Schulgemeinschaft schon seit vielen Jahren priesterlich begleitet, als seinen letzten Examensgottesdienst auf seine unvergleichliche Weise mitprägte und den Ulrich Beinering am Keyboard begleitete.

Sehnsucht nach dem Bedeutsamen

Die Feierstunde selbst eröffnete das Theaterstück „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl, das das Theaterprofil der Unterstufe unter der Leitung von Ulrich Beinering für den Examensjahrgang inszenierte. Schulleiter Ludger Mehring hoffte, dass die Schule in den Absolventen die Sehnsucht nach dem Wichtigen, dem Bedeutsamem für ein gelingendes Leben geweckt habe, bevor er feierlich die Zeugnisse überreichte.

Wertschätzung, Empathie und Kongruenz

„Wir sind dann mal ,wek‘“, das Motto, das sich die Absolventinnen für den besonderen Tag gewählt hatten, zog sich wie ein roter Faden durch Reden und Ansprachen der Klassenlehrerlehrkräfte und –sprecher. Es sei nicht etwa auf einen Schreibfehler zurückzuführen, klärte Marcel Ahrens auf, sondern „wek“ stehe für die drei Grundvariablen in der pädagogisch-therapeutischen Beziehung nach Carl Rogers: Wertschätzung, Empathie und Kongruenz (Übereinstimmung). Die Klassenlehrkräfte Monika Lück und Martin Hogeback belegten mit ihrer Ansprache die enge Verbundenheit zu jedem einzelnen Auszubildenden und der gesamten Klasse, indem sie die Buchstabenfolge vielfältig neu interpretierten: „Wek – Wir erkennen Kompetenzen. Nur wer seine eigenen Kompetenzen kennt, kann diese auch in anderen Menschen wahrnehmen. Dies wird wohl eine Ihrer dringendsten Aufgaben in der pädagogischen Arbeit sein.“

Kreative Wege gehen und den Humor bewahren

Beide wünschten den Examinierten, dass sie diese in der Praxis nutzen, auch einmal kreative Wege gehen und sich den Humor bewahren. In einem beeindruckenden Abschlussstatement formulierte Julian Bruns seinen persönlichen Lernprozess an der Schule, der ihn nun zu einem ressourcenorientierten Blick und einem emotional-mutigen Einlassen auf Kinder und Jugendliche befähige. Die abschließende Tanzchoreografie unter der Leitung von Mechthild Schmitz-Hübsch griff den Tanz auf als Möglichkeit, das Leben zu versüßen und neue Kompetenzen zu entdecken.

70 staatlich geprüfte sozialpädagogische Assistenten

Bereits am Vormittag hatten 70 staatlich geprüfte sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten ihre Zeugnisse erhalten. Die meisten von ihnen werden nun den Weg zum Erzieher weitergehen. Einige werde aber auch direkt in die Arbeit in den Kindertagesstätten der Region einsteigen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN