Keine Gefährdung Tür im Kernkraftwerk Lingen nicht richtig dicht

Von pm

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Eine Tür im Kernkraftwerk war nicht richtig dicht. Das wurde nach einer Überprüfung gerichtet. Foto: RWEEine Tür im Kernkraftwerk war nicht richtig dicht. Das wurde nach einer Überprüfung gerichtet. Foto: RWE

Lingen. Im Kernkraftwerk Emsland in Lingen hat es in der vergangenen Woche ein meldepflichtiges Ereignis gegeben: Eine Tür war nicht richtig dicht.

Bei der Überprüfung nach einer Instandhaltungsmaßnahme ist festgestellt worden, dass eine Zugangstür zum Raumbereich eines Zwischenkühlers nicht vollständig dicht verschlossen war, teilt der Betreiber RWE mit. Die Tür befindet sich demnach im Reaktorgebäude und verhindert im Fall einer Leckage das Überlaufen von nicht radioaktivem Kühlwasser in weitere Räume. Die Tür wurde abgedichtet, nun wird nach der Ursache gesucht.

Das Vorkommnis wurde gemäß den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (Normal) eingestuft und dem niedersächsischen Umweltministerium als Aufsichtsbehörde fristgerecht innerhalb von fünf Werktagen gemeldet. Nach der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen (INES) ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage lag zu keiner Zeit vor, heißt es abschließend in der RWE-Pressemitteilung.


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