Stützpunkt in Lingen? Grundschule Darme und Georgianum sind Schach-Stadtmeister

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Der „verdiente Stadtmeister“ Darme mit seiner Schach-AG-Leiterin Sarah Hoffrogge, Stefan Kewe, Michael Koop, Stefan Heskamp und Heinz-Michael Klumparendt (von links). Foto: Christiane AdamDer „verdiente Stadtmeister“ Darme mit seiner Schach-AG-Leiterin Sarah Hoffrogge, Stefan Kewe, Michael Koop, Stefan Heskamp und Heinz-Michael Klumparendt (von links). Foto: Christiane Adam

Lingen. Die Grundschule Darme und das Gymnasium Georgianum stellen die Stadtmeister 2018 im Schulschach.

15 Teams von drei weiterführenden Schulen sind am Dienstag gegeneinander angetreten; am Donnerstag haben sich 20 Teams von acht Grundschulen miteinander gemessen. „Insgesamt haben 146 Schüler am Turnier teilgenommen, so viele wie bislang noch bei keiner Stadtschachmeisterschaft“, sagt Stefan Kewe, der mit seinem bewährten Team das Turnier erneut am Franziskusgymnasium organisiert hat.

Einmal in der Woche Schach-AG

Kewe betreut Schach-AGs an vier Grundschulen, darunter die in Holthausen-Biene. „Einmal die Woche findet unsere Schach-AG statt. Herr Kewe gibt uns beispielsweise Arbeitsblätter mit Figuren, auf denen wir einzeichnen müssen, wie man den anderen am schnellsten matt setzen kann“, schildert Elias Rohoff, der die vierte Klasse der Grundschule Holthausen besucht. Er kam mit seinem Team auf Platz 6.

Ruhige Rasselbande

„Es ist immer toll zu sehen, wie konzentriert und ausdauernd die Kinder beim Spiel sind. Dieselbe Rasselbande, die vorher noch durch die Gänge getobt ist, sitzt plötzlich ganz ruhig da“, betont Andreas Schaub, der die Schach-AG der Grundschule Brögbern leitet, einen der Vorzüge des Denksports.

Dank an Organisationsteam

Diese Konzentration sei auch wirklich spürbar, meint Heinz-Michael Klumparendt, Leiter des Franziskusgymnasiums: „Man merkt, dass hier im Raum viel gearbeitet worden ist. Für die gute Organisation des Teams um Stefan Kewe kann ich mich nur bedanken“.

Kreissportbund verhandelt mit Schachverband

„Es war ein toller Anblick, wie viele Kinder hier sehr konzentriert saßen“, sagte der Zweite Bürgermeister Stefan Heskamp. Mit Klumparendt und Kewe vergab er Medaillen für die Plätze 20 bis sechs sowie Pokale für die Plätze fünf bis eins ausgeben. Unterstützung dabei gab es von Michael Koop. Als Präsident des Kreissportbundes Emsland sei es für ihn selbstverständlich, jedes Jahr bei der Siegerehrung dabei zu sein. „Wir stehen in Verhandlungen mit dem deutschen Schachbund über einen emsländischen Stützpunkt. Da kommt Lingen definitiv in Frage“, unterstrich er.


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