Abriss des alten Gebäudes Neue Turnhalle in Lingen-Bramsche soll 2019 fertig sein

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Rund 50 Eltern und ungezählte Kinder demonstrierten Anfang März vor der seit dem 19. Januar 2017 geschlossenen Turnhalle in Lingen-Bramsche demonstriert. Sie fordern einen möglichst schnellen Neubau. Foto: Wilfried RoggendorfRund 50 Eltern und ungezählte Kinder demonstrierten Anfang März vor der seit dem 19. Januar 2017 geschlossenen Turnhalle in Lingen-Bramsche demonstriert. Sie fordern einen möglichst schnellen Neubau. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Der Abriss der alten Turnhalle im Lingener Ortsteil Bramsche ist im August vorgesehen. Die Fertigstellung des Neubaues wird für den Herbst 2019 angestrebt.

Das hat Dezernentin Monika Schwegmann im Schulausschuss bekannt gegeben. Das Land wird den Neubau, dessen Fertigstellung für den Herbst 2019 angestrebt wird, mit einem Zuschuss in Höhe von 500.000 Euro aus dem Zile-Förderprogramm unterstützen.

Jetzige Halle wegen Einsturzgefahrs gesperrt

Weil die Sicherheit der alten Halle wegen Einsturzgefahr nicht gewährleistet werden kann, ist das Gebäude schon seit dem 19. Januar 2017 gesperrt. Sie war überprüft worden, nachdem das Dach der Turnhalle der Johannesschule eingestürzt war. Wie Schwegmann weiter mitteilte, wird die sanierte Turnhalle an der Johannesschule voraussichtlich zu Beginn des Schuljahres 2018/2019 in Betrieb genommen.

Projekt auch in Altenlingen

An der Grundschule Altenlingen soll eine neue Turnhalle mit angrenzendem Multifunktionsraum erstellt werden. Auch für die Maßnahme erhofft sich die Stadt Fördermittel aus dem Zile-Förderprogramm. Der Baubeginn steht noch nicht fest.

Anträge von der Marienschule und des Ludwig-Windthorst-Hauses

Nach Angaben von Schwegmann liegen der Stadt Zuschussanträge der Marienschule für die Deckensanierung der Turnhalle sowie des Ludwig-Windthorst-Hauses (LWH) für den Umbau und die Sanierung der Speisesäle vor. Das LWH erhofft sich einen städtischen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro bei Gesamtkosten von rund 515.000 Euro. Über die Anträge wurde noch nicht entschieden.

Je eine Klasse in Schulkindergärten

Auch im Schuljahr 2018/2019 werden wieder zwei Klassen in den Schulkindergärten gebildet und zwar eine an der Paul-Gerhardt-Straße und eine an der Wilhelm-Berning-Schule. „Insgesamt sind bisher 46 Zurückstellungen von der Grundschule erfolgt, davon acht im Rahmen der flexiblen Einschulung“, berichtete die Dezernentin.

Fast 41 Prozent der Schüler wechseln nach der Klasse vier auf das Gymnasium

Schwegmann gab außerdem bekannt, wie sich die Anmeldungen von 462 Lingener Schülern, die im neuen Schuljahr die Klasse fünf besuchen, auf die weiterführenden Schulen mit Stand vom 1. Juni verteilen. Auf das Gymnasium wechseln nach der Klasse vier 40,91 Prozent (90 Georgianum und 99 Franziskusgymnasium), auf die Oberschule Marienschule 22,29 Prozent, auf die Gesamtschule Emsland 15,15 Prozent, auf die Realschule Friedensschule 13,85 Prozent und auf die Hauptschule Friedensschule 7,79 Prozent.

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