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25.06.2018, 17:30 Uhr KOMMENTAR

Ein gut bestelltes Feld bei der Kreishandwerkerschaft

Kommentar von Thomas Pertz

Matthias Ricken, Geschäftsführer des BTZ in Lingen, wird neuer Geschäftsführer bei der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd. Foto: Thomas Pertz.Matthias Ricken, Geschäftsführer des BTZ in Lingen, wird neuer Geschäftsführer bei der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd. Foto: Thomas Pertz.

Lingen. Horst Hagemann hinterlässt seinem Nachfolger Matthias Ricken bei der Kreishandwerkerschaft ein gut bestelltes Feld, meint der Kommentator.

Matthias Ricken wird als Nachfolger von Horst Hagemann und neuer Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd ein gut bestelltes Feld vorfinden. Das ist nicht das alleinige Verdienst von Hagemann. Der Brögberner, eloquent und fachlich versiert, hat in seiner langjährigen hauptamtlichen Tätigkeit an der Spitze der Handwerksorganisation aber in erheblichem Maße zu dessen Profilschärfung beigetragen.

Die Stärke Hagemanns war und ist es, in allen wichtigen Sachfragen und strategischen Entscheidungen der Kreishandwerkerschaft stets für ein vertrauensvolles Zusammenspiel von haupt- und ehrenamtlichen Akteuren gesorgt zu haben. Das Ohr nahe an den Bedürfnissen der einzelnen Innungen, hat er es in all‘ diesen Jahren in gutem Einvernehmen mit den Kreishandwerksmeistern verstanden, optimale und wohnortnahe Rahmenbedingungen für Fort- und Weiterbildung in der Region zu schaffen.

Dass Matthias Ricken ebenfalls vom Fach ist, hat er bereits in seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des benachbarten BTZ bewiesen. Die einstimmige Entscheidung für ihn als Nachfolger von Hagemann bestätigt dies.

In zurückliegenden Jahren hatten die Kreishandwerkerschaft in Lingen und die Einrichtung der Handwerkskammer mehr Reibungs- als Berührungspunkte miteinander. Das Votum für Ricken ist auch ein Ausdruck des Wandels im Umgang miteinander und der Notwendigkeit von Kooperationen.


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