Eine temperamentvolle Veranstaltung Große Eröffnungsfeier des WKT 2018 in Lingen

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Lingen. Wo ist die große Glocke, die diese kostbare kleine Welt vor Unbill schützt? 3000 Besucher erlebten in der Emslandarena einen unglaublichen Moment des Glücks. Kinder aus 17 Nationen schafften es, im Rahmen des 15. Welt-Kindertheater-Festes (WKT) in Lingen eins zu werden, sich mit intensiver Freude zu begegnen.

Bis zum 29. Juni werden circa 350 „kleine“ Botschafter dem Motto dieser großen und wichtigen Veranstaltung, die ihren Ursprung in Lingen nahm, gerecht werden. „Children move the World“ heißt es, wenn sich die Vorhänge auf den Bühnen des Theaters an der Wilhelmshöhe, in der Halle IV und im Burgtheater öffnen, Wünsche und Sehnsüchte von Kindern für Kinder zum Ausdruck gebracht werden.

Jubel in der Emslandarena

Jubel herrschte in der Emslandarena, als die Kinder-Moderatoren Malina Windisch und Ward Aloyousef die einzelnen Länder begrüßten und das auf sehr herzerfrischende Weise. Der Leiter des Theaterpädagogischen Zentrums (TPZ) und künstlerischer Leiter des WKT, Nils Hanraets, dankte allen Sponsoren für ihre Unterstützung „ohne die so ein Festival nicht möglich gewesen wäre“. Anwesend war viel Prominenz, unter ihnen auch Botschafter aus Armenien, Benin, Paraguay und China. Gerne nahmen auch Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone, Martin Gerenkamp als Vertreter des Landkreises Emsland, Josef Brüggemann, Vizepräsident der Emsländischen Landschaft, und Rob van Gnechten, Vizepräsident der AITA-IATA, diesen Termin wahr. Sie alle stellten sich vergnügt den Fragen der Kinder-Moderatoren.

Vielfalt der Akteure

Das TPZ bot eine außergewöhnliche Performance anlässlich der Eröffnungsfeier. Verschiedene Gruppen von jungen Leuten, schwarz-weiß gekleidet, gewohnt, systemkonform zu lernen bzw. zu arbeiten, spürten, dass ihnen die Leistungsgesellschaft nicht guttut. Und allmählich schälten sie sich heraus aus den ewig gleichen Verhaltensmustern, spürten die Freiheit, den Spaß am Leben, an der Gemeinschaft. Nach und nach veränderten sie ihre Kleidung. Alles wurde bunter, farbenfroher, beweglicher. Es ist, als ob sich eine Tür aufgetan hätte und herausgeschlüpft kam die künstlerische Vielfalt der Akteure, sowohl das tänzerische als auch das sportliche und akrobatische Können.Schon bald wurde das Publikum in ein „Klatschkonzert“ miteinbezogen und ein Kind meinte: „Die machen ja Musik mit den Händen“, und recht hatte Leon. Die einzelnen Gruppen waren fleißig dabei, rhythmisch zu klatschen, und selbst die allerjüngste Animateurin brachte es fertig, ihre Publikumsgruppe in den Griff zu bekommen. – Ein herzlicher Dank gilt im übrigen allen, die für dieses herrliche und bunte Erlebnis gesorgt haben.


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