Franziskusgymnasium Lingen feiert Open-Air-Konzert mit musikalischen und anderen Leckerbissen

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Die African Drums boten  beim Open-Air-Konzert des Franziskusgymnasiums ein tolles Programm aus Klassikern, aktuellen Chartstürmern sowie traditionellen Rhythmen. Foto: Katja KrumpholzDie African Drums boten beim Open-Air-Konzert des Franziskusgymnasiums ein tolles Programm aus Klassikern, aktuellen Chartstürmern sowie traditionellen Rhythmen. Foto: Katja Krumpholz

Lingen. Die Musikgruppen des Franziskusgymnasiums in Lingen haben bei ihrem traditionellen Konzert kurz vor dem Schuljahresende unter freiem Himmel viel Abwechslung geboten.

Unter der Leitung der Musiklehrer Stefan Pohlmann, Ralf Jost-Westendorf, Emanuele Wellenbrock-Roters und Manuel Hagen boten die Bigband, die Schulband Francis‘ Finest und die African Drums ein tolles Programm aus Klassikern, aktuellen Chartstürmern sowie traditionellen Rhythmen. Den Beginn machte die Bigband mit „Surfin‘ USA“, in welchem bereits die ersten Solisten glänzen konnten. Die African Drums marschierten effektvoll von hinten durchs Publikum zur Bühne, während sie „Kpanlogo“ auf ihren umgehängten Djemben trommelten. Francis‘ Finest trumpfte einerseits mit verzerrten Gitarren im Hit „Zombie“ von den Cranberries auf, sie bewiesen jedoch auch, dass Balladen wie „Helium“ auch nicht im Repertoire einer Rockband fehlen dürfen.

Rundum-Verpflegung

Neben den musikalischen Leckerbissen konnte das Publikum während des Konzertes und in der Pause eine Rundum-Verpflegung genießen: es gab Grillwürstchen, vegetarische Wraps, Softdrinks, Cocktails und vieles mehr. Seit Jahren übernimmt die Schülervertretung mit Peter Lammerich als verantwortlichem Lehrer diese anspruchsvolle Bewirtung. Mit einem Teil des Erlöses wird sogar eine Patenschaft eines Kindes in Uganda unterstützt.

Viele Highlights

Auch im zweiten Teil des Konzertes erklangen viele Highlights. Die African Drums zeigten, dass Trommeln alleine manchmal nicht ausreicht. Flöten erklangen in „Dzigbo“ und die Aufführung des Maskentanzes „Djolé“, welcher traditionell bei Hochzeiten zelebriert wird, sorgte für Bewunderung seitens der Gäste. Im ältesten Stück der Bigband „Bye, Bye Blackbird“ aus dem Jahre 1926 spielte das jüngste Mitglied der Gruppe das Klaviersolo, was mit großem Beifall belohnt wurde. Da der Sänger der Band kurzfristig erkrankte, sprang Manuel Hagen spontan ein und sang zusammen mit der Band den Song „Easy“, welcher auch Titel des Konzertes hätte sein können, wenn man die lockere und unkomplizierte Atmosphäre zugrunde legen würde.

Anspruchsvolles Programm

Für einige Schüler war dieses Konzert ihr letztes an der Schule, da sie wenige Tage zuvor ihre Abiturprüfungen abgelegt und bestanden hatten. Ihnen galt besonderer Dank für ihre langjährige Treue – teilweise schon seit der fünften Klasse. Schulleiter Heinz-Michael Klumparendt lobte den Einsatz aller involvierten Schüler, die kurz vor den Ferien noch ein so anspruchsvolles und mitreißendes Programm präsentierten. Dieses Lob und der große Applaus des Publikums spornte die Bigband dann noch zur abschließenden Zugabe „Great Balls Of Fire“ an, in der vor allem die Bläser zeigten, dass noch genügend Luft – auch für die letzten Tage Schule – vorhanden ist.


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