Viele Erfahrungen Jugendaustausch des Rotary-Clubs Lingen eine Erfolgsgeschichte

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Lingen. Der Jugendaustausch liegt dem Rotary-Club Lingen sehr am Herzen. Jetzt hat es einen unterhaltsamen Abend mit den jungen Leuten im Hotel „Am Wasserfall“ gegeben.

Weltoffenheit, soziales Engagement und internationaler Austausch: Dafür setzen sich die Rotarier weltweit ein. Im Hotel „Am Wasserfall“ empfingen die Lingener Rotarier drei Jugendliche, die ein Jahr in Lingen lebten, sowie zahlreiche Emsländer, die Erfahrungen im Ausland sammeln konnten oder in Kürze sammeln wollen.

Als Botschafter im Gastland über ihre Heimat berichten

Durch das Rotary-Austauschprogramm solle Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, ein neues Land, seine Bevölkerung und Lebensgewohnheiten sowie seine Kultur kennenzulernen. Zudem sollten sie als Botschafter im Gastland über ihre Heimat berichten können, erläuterte Präsident Bernd Wehming. Durch den Auslandsaufenthalt würden sich die Jugendlichen als Individuen weiterentwickeln.

Umfangreiche Eindrücke

„Letztlich kommen die Teilnehmer mit umfangreichen Eindrücken über ihr Gastland und einem tieferen eigenen Selbstverständnis zurück“, wies Andreas Mainka, Jugenddienstbeauftragter des Lingener Rotary-Clubs, auf die langjährigen Erfahrungen hin. Neben den Jugendlichen begrüßte Mainka zur Verabschiedung und Vorstellung im Hotel am Wasserfall ganz besonders auch die Gasteltern, ohne deren Unterstützung ein solches Programm nicht durchgeführt werden könne.

Erinnerungen an den Karnevalsumzug in Bawinkel

In kurzen Statements berichteten die drei Austauschschüler über ihre Erfahrungen in Lingen und Umgebung. Mit viel Witz und Humor ließ der 17-jährige Daniel aus den USA sein Jahr bei drei Gastfamilien in Lingen sowie auf dem Hof der Familie Lübbers in Bawinkel Revue passieren. Er sei fast ohne jegliche Deutschkenntnisse gekommen und habe am Ende eine Auszeichnung für seine aktuellen Sprachkenntnisse erhalten. Eine Besonderheit sei der erstmals erlebte Schnee im Winter gewesen. „Ich komme aus Südkalifornien, dort gibt es niemals Schnee“, so der Schüler, der das Gymnasium Leoninum in Handrup besucht hat.

„Wir haben sehr viel mitgenommen“

Voll des Lobes waren auch Laura aus Kolumbien und Julian aus Mexiko. Sie schilderten ihre Erfahrungen über das Leben in einer deutschen Familie. „Wir haben sehr viel mitgenommen und erinnern uns immer gerne an die Zeit in Deutschland“, so die Jugendlichen.

Löwe ließ sich streicheln

Ein Jahr oder auch drei bis sechs Wochen lebten einige Schüler bei Gastfamilien beispielsweise in Zimbabwe, Brasilien, Argentinien, USA, Mexiko oder Ecuador. Louise Weymann und Clara Wusterack hatte es nach Zimbabwe verschlagen. Sie lebten dort bei Familien in „geordneten Verhältnissen“ und keinesfalls in Hütten, wie viele Freunde vermutet hatten. Man habe viel von Land und Leuten gesehen. Unvergesslich sei eine Safari gewesen, auf der man vier der sogenannten Big-Five gesehen habe. Ein besonderes Erlebnis sei ein Löwe gewesen, der sich streicheln ließ.

„Das schönste Jahr meines Lebens“

Ellen Wehming lebte in Brasilien, Paula Scharrenbroich in Argentinien und Hannah Schweins in Argentinien. Etwas anders als in Lingen ging es nach Darstellung von Maria Daum in Houston/USA zu. Sie habe erfolgreich versucht, andere junge Menschen für den Austausch zu interessieren.

Insgesamt zogen alle Jugendlichen ein positives Fazit. Auch wenn es manchmal wegen der fehlenden Sprachkenntnisse nicht ganz einfach war, so möchten sie die Erinnerungen nicht missen. „Für mich war es das schönste Jahr meines Lebens“, schloss Vivienne Wenning ihren Vortrag.

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