Stadtsportfest Grundschüler geben in Lingen in vier Disziplinen ihr Bestes

Von Johannes Franke

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Lingen. 212 Schüler von zwölf Lingener Grundschulen sind beim Stadtsportfest am Dienstag, 19. Juni 2018, in vier Disziplinen sportlich fair im Emslandstadion gegeneinander angetreten.

Mädchen und Jungen der Altersklassen 2007 bis 2010 aus den Grundschulen Altenlingen, Baccum, Brögbern, der Carl Orff- und Castellschule, Clusorth-Bramhar, dem Gauerbach, Holthausen-Biene, der Johannes-, Overberg- und Matthias-Claudius-Schule sowie aus Schepsdorf traten beim 50- und 800-Meter-Lauf, Weitsprung und Schlagball-Weitwurf gegeneinander an.

„Körperliche und geistige Fitness nachhaltig fördern“

„Kinder für Sport und Bewegung zu motivieren, ihre körperliche und geistige Fitness nachhaltig zu fördern“, darin sieht Initiator Heinz Borchers von „Integrieren statt Isolieren“ (ISI) das Hauptziel. Dem Drittklässler Lasse von der Grundschule Altenlingen macht, wie all seinen Freunden, das Stadtsportfest „richtig viel Spaß“. Rainer Voigt, Fachberater für den Schulsport von der Landesschulbehörde, lobt die Organisation dieser Gemeinschaftsveranstaltung als „einmalige Begegnung in toller Atmosphäre in einem der besten emsländischen Stadien“ und hebt die gute Zusammenarbeit zwischen den Grundschulen und den weiterführenden Schulen hervor. Sport-Leistungskursschüler des Gymnasiums Georgianum helfen als Wettkampfrichter, messen die Zeiten, Meter und Zentimeter.

Einige Schüler stehen mehrmals auf dem Treppchen

Die Grundschüler können an vier Disziplinen teilnehmen und nutzen dieses Stadtsportfest, um ihre eigenen Fähigkeiten und Leistungen abzurufen. Sie sind motiviert, strengen sich an und wollen auch im nächsten Jahr bei der „Kleinen Olympiade“ wieder mitmachen. „Es ist schön, als Mitglied der Schulgemeinschaft dabei zu sein“, freut sich Lennox von der Grundschule Baccum. Einige stehen während der Siegerehrungen mehrmals auf dem Treppchen, erhalten ihre Urkunden und den Siegerpokal.

„Alle sind Gewinner“

Für Lingens Ersten Bürgermeister Heinz Tellmann „gibt es zwar immer nur eine Siegerin oder einen Sieger, aber alle sind Gewinner“. Auch für Jutta Reinhardt, Dezernentin der Landesschulbehörde, ist dieses Projekt „ein nachhaltiger Ansporn für sich selbst und andere, sich anzustrengen, um das Selbstwertgefühl, die eigenen Talente und den Teamgeist fördert“. Für Borchers steht fest: „Miteinander in Bewegung zu sein, ist ein hervorragendes Projekt. Wir brauchen Sportlehrkräfte und nicht nur Experten, die nur eine Sportart beherrschen.“

Die Kinder gingen bei jeder Disziplin an ihre Leistungsgrenzen und wurden dafür anerkennend gewürdigt und belohnt. Stolz nahmen sie ihre Urkunden und Pokale in Empfang. Unvergesslich bleibt ihnen die Siegerehrung zu den Klängen von „Conquest of Paradise“. Die Sommerferien können kommen.

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