Ein Bild von Wilfried Roggendorf
14.06.2018, 18:15 Uhr BESCHÄFTIGUNG VON MENSCHEN MIT HANDICAP

Teilhabe am Leben in Lingen

Kommentar von Wilfried Roggendorf

Claudia Albrink und Wolfgang Brockhaus sind froh, dass sie für die Briefzustellung in der Lingener Innenstadt E-Trolleys nutzen können. Foto: Ludger JungeblutClaudia Albrink und Wolfgang Brockhaus sind froh, dass sie für die Briefzustellung in der Lingener Innenstadt E-Trolleys nutzen können. Foto: Ludger Jungeblut

Lingen. Das Beispiel der beiden Lingener Briefzusteller zeigt, wie die Beschäftigung von Menschen mit Handicap im ersten Arbeitsmarkt gelingen kann. Hierfür bedarf es nur des guten Willens beim Arbeitgeber, in geeignete technische Hilfsmittel zu investieren

Dass dies funktioniert, machen in Lingen einige weitere Unternehmen deutlich. So gibt es beispielsweise eine Praxis für Physiotherapie, in der eine Mitarbeiterin fast blind ist, aber dank eines speziellen Computerprogramms trotzdem die Patienten- und Termindaten pflegen kann.

Es gibt sicherlich noch weitere solcher Beispiele, aber es könnten noch mehr sein. Denn die Beschäftigung von Menschen mit Handicap im Arbeitsmarkt bedeutet für diese weit mehr als nur den reinen Broterwerb. Sie ermöglicht den Betroffenen auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, zu dem eben auch die Arbeitswelt gehört. Dieser Aspekt ist vielleicht sogar wichtiger als der rein finanzielle.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN