Zum 14. Mal von der LRG organisiert Viel Spannung und Spaß beim Lingener Drachenbootcup

Meine Nachrichten

Um das Thema Lingen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Lingen. Einen Gänsehautmoment hat Werner Irmer beim 14. Lingener Drachenbootcup erlebt, als Teams und Besucher das Urgestein der Lingener Rudergesellschaft (LRG) für seinen jahrelangen Einsatz bei der Organisation mit „Es gibt nur ein Werner Irmer“-Sprechchören feierten.

23 Mannschaften sind am Samstag ,9. Juni 2018, auf dem Dortmund-Ems-Kanal an den Start gegangen, darunter vier Sport- und 19 Fun-Teams. Unter den sportlich ambitionierten Teilnehmern war erstmals die LRG mit einem eigenen Team, den „Ems-Waranen“, vertreten. „Wir trainieren immer donnerstags um 18 Uhr“, wünschte sich Teammitglied Hanna Busmann weiteren Zulauf für die Lingener Drachenbootpaddler.“

Störtebeckers Erben“ und „Barrel-Pilots“ erfolgreich

Gewinner des Sportwettbewerbs wurden „Störebeckers Erben“. Die Leeraner legten die 250 Meter lange Regattastrecke zwischen dem Bootshaus des ESV Lingen und dem der LRG in 67,54 Sekunden zurück. Eine 60er-Zeit schafften sonst nur noch die „Barrel-Pilots“. Mit 69,36 Sekunden sicherten sich die Paddler der Lingener Raffinerie den Sieg bei den Fun-Teams. Auch im abschließenden Vergleichsrennen dieser beiden schnellsten Teams beim lagen die „Ölwerker“ dann hauchdünn mit einer Drachenbootschnauze vorne.

Spaßfaktor im Vordergrund

Doch Gewinner waren eigentlich alle Beteiligten. „Der Spaßfaktor steht eindeutig im Vordergrund“, sagte LRG-Vorstandsmitglied Inka Brüning. Sie betonte die gute Zusammenarbeit mit den Rudern des ESV. „Manuel Fehren vom Nachbarverein hilft uns mit seinem Technikteam bei der Zeitnahme“, nannte Brüning als Beispiel.

Tellmann: Gelebte Inklusion

Bei der Siegerehrung freute sich Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann darüber, dass bei der LRG nicht nur über Inklusion geredet, sondern sie gelebt werde. „Neben den ‚Versenkern‘, dem Inklusionsteam der LRG nahm auch eine inklusive Mannschaft aus Nordhorn am Drachenbootcup teil. Kivelinge machen Inklusionsteam ein Geschenk

Die „Versenker“ hatten sich zuvor schon über ein Geschenk des Teams „Anno 1372“ der Lingener Kivelinge gefreut. Sie luden das Inklusionsteam der LRG zu einer historischen Stadtführung mit anschließendem Umtrunk ein. Jutta Spiegelberg, die mitverantwortlich für die „Versenker“ ist, dankte den Kivelingen dafür: „Ihr seid mit mir als Steuerfrau Eure schlechteste Zeit gefahren und macht uns trotzdem dieses Geschenk: Das zeichnet Lingen aus.“

„Rosen-Matrosen“ mit dem besten Kostüm

Grund zur Freude hatten auch die „Rosen-Matrosen“ vom gleichnamigen Lingener Unternehmen, bei denen sich bekleidungsmäßig diesmal alles um die Videospielfigur „Super Mario“ drehte. Sie wurden von den 23 Mannschaften zum Team mit dem besten Kostüm gewählt. Dass bei den „Rosen-Matrosen“ auch die PR-Abteilung der Firma mit im Boot saß, wurde an der ganz kurzen Diskussion deutlich, ob beim Siegerfoto der Preis, zwei Kisten Bier, mit auf das Bild durfte oder nicht.

Einlagerennen der Georgianer

Selbstverständlich kein Bier, aber dafür viel Applaus von den zahlreichen Zuschauern, die den Drachenbootcup von beiden Ufern des Dortmund-Ems-Kanals und der Meckerbrücke verfolgten, gab es für die Schülermannschaften der 5. und 6. Klassen des Gymnasiums Georgianum. Diese beiden Teams bestritten ein Einlagerennen außer Konkurrenz.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN