Aktion der Friedensschule Selbstgenähtes für kranke Kinder in Lingen

Danke für die selbst genähten „Sorgenfresser“ sagten v.r.die Leiterin der Kinderstation, Ulla Hofschlag-Scheffler und Chefarzt Dr. Henry Bosse Lehrerin Jule Janßen, Schulleiterin Ulla Maaß-Brüggemann und den Schülerinnen der Friedensschule. Foto: Bonifatius-HospitalDanke für die selbst genähten „Sorgenfresser“ sagten v.r.die Leiterin der Kinderstation, Ulla Hofschlag-Scheffler und Chefarzt Dr. Henry Bosse Lehrerin Jule Janßen, Schulleiterin Ulla Maaß-Brüggemann und den Schülerinnen der Friedensschule. Foto: Bonifatius-Hospital

Lingen. Schüler der Friedensschule Lingen haben der Kinderstation des Bonifatius-Hospitals Lingen jetzt selbstgenähte „Sorgenfresser“ gespendet.

Das hat das Krankenhaus jetzt mitgeteilt. Eine Abordnung von Schülerinnen aus den Wahlpflichtkursen Textiles Gestalten der siebten und achten Realschulklassen der Friedensschule überreichte die Spende. Die Sorgenfresser sollen nicht nur ein kuscheliger Begleiter sein, sondern haben auch einen therapeutischen Nutzen. Die Kinder könnten ihre Sorgen und Ängste aufschreiben oder aufmalen und die Sorgenzettel dann im großen Reißverschlussmund der Puppen versenken. Die plüschigen Gefährten essen die Sorgen quasi einfach auf.

Motivationsschub

Auf Initiative von Jule Janßen war seit Februar fleißig genäht worden. Die Idee, die Sorgenfresser als Spende an kranke Kinder zu übergeben, verschaffte dem Kurs noch mal einen richtigen Motivationsschub. „Wir sind sehr stolz auf unsere Schülerinnen, zeigten sie doch, wie viel Herz und Empathie sie haben“, wird Schulleiterin Ulla Maaß-Brüggemann in der Pressemitteilung zitiert. Das Fach Textiles Gestalten dient insbesondere der Feinmotorik. Laut Janßen ist das Nähen der Sorgenfresser ein kreativer Prozess gewesen und auch gut für die Entwicklung des räumlichen Vorstellungsvermögens. Chefarzt Bosse war dankbar und beeindruckt von dem Engagement der Schülerinnen. Die Stationsleiterin, Ulla Hofschlag-Scheffler, versicherte, die Begleiter an die Patienten verschenken, die besonders große Sorgen haben, beispielsweise vor einer großen OP.