Messe in der Gesamtschule Lingen: Unternehmen geben Einblick in Berufe

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Lingen. Ein reibungsloser Übergang zwischen Schule und Beruf liegt der Gesamtschule Emsland am Herzen. Aus diesem Grunde hat sie knapp 20 Unternehmen aus der Region zu einer Berufsorientierungsmesse eingeladen. Rund 220 Schüler der Jahrgänge neun und zehn haben hier die Möglichkeit erhalten, einen Praktikumsplatz zu sichern beziehungsweise einen Ausbildungsvertrag anzubahnen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen, haben sich die jungen Leute in der Aula der Gesamtschule mit Vertretern der verschiedenen Betriebe unterhalten. Fast alle vertretenen Unternehmen hatten einen oder mehrere Auszubildende mitgebracht. „Das ist ehrlicher und näher an den jungen Menschen dran“, sagt Peter Hubelitz, Ausbildungsleiter bei RWE Power.

„Bei uns waren bestimmt 25 bis 30 Leute“, Martin Deters, Personalleiter vom Bauunternehmen Mainka, ist überrascht von dem großen Interesse an seinem Stand. Und was ihn noch mehr überrascht hat, war die gute Vorbereitung. Seiner Meinung nach ist das Alter der Schüler genau richtig für so eine Veranstaltung. Neben der E-Mail-Adresse, an die die Bewerbung für ein Praktikum oder eine Ausbildungsstelle gerichtet werden soll, gab er den Mädchen und Jungen noch einen wichtigen Hinweis mit auf den Weg „Macht erst die Schule vernünftig zu Ende.“

Bundeswehr gefragt

Besonders belagert war der Stand der Bundeswehr. Neben ein paar Mädchen, die sich dort informierten, war eine Gruppe von jungen Männern besonders interessiert. Da ging es unter anderem um die verschiedenen Ausbildungsberufe, Studiengänge und Aufstiegschancen. Aber auch um Themen wie Risiken beispielsweise bei Auslandseinätzen und die Tauglichkeitsstufen. Karriereberatungsfeldwebel Franz Schimpf blieb keine Antwort schuldig. Und Tim Jürgens, hat über seinem Wunschberuf „Pilot“ erfahren, dass die Tatsache, eine Brille tragen zu müssen, kein Hinderungsgrund ist.

Klaas Dederer aus dem Jahrgang neun hatte bereits vor der Messe einen Praktikumsplatz. Dennoch fand er interessant, was „man bei Areva so alles machen kann“.

„Unser Einfluss als Schule auf die Berufswahl der Schüler liegt gerade mal bei zehn Prozent“, so Hinnerk Marienhagen, Leiter des Bereichs Technik der Gesamtschule. „Da können wir mit so einer Messe Hilfen zur Orientierung geben.“ Mit dem Verlauf zeigte er sich ebenso wie viele Unternehmen sehr zufrieden und hofft auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.


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