Drei bis fünf Jahre bis zur Promotion Doktorarbeit am Campus Lingen gleicht Langstreckenlauf

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Julia Küter hat auf dem Campus Lingen angefangen, an ihrer Doktorarbeit zu schreiben. Foto: Wilfried RoggendorfJulia Küter hat auf dem Campus Lingen angefangen, an ihrer Doktorarbeit zu schreiben. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Ein „wissenschaftliches Eigengewächs“ des Campus Lingen ist Julia Küter. Jetzt hat die 24-Jährige mit ihrer Doktorarbeit begonnen.

„Ich bin noch ganz am Anfang“, sagt Küter. Sie schreibe gerade am Exposé ihrer Doktorarbeit. Darin stellt sie das Thema und den Stand der Forschung vor. Schon seit 2012 ist die in Osnabrück lebende gebürtige Emdenerin auf dem Campus Lingen. Damals hat sie dort mit dem Bachalorstudiengang Kommunikationsmanagement ihre wissenschaftliche Laufbahn angefangen. 2015 folgte der Masterstudiengang Kommunikation und Management. „Seit 2017 bin ich jetzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Campus Lingen beschäftigt“, berichtet Küter.

In aktuelle Forschungsprojekte eingebunden

Dabei arbeitet sie nicht nur an ihrer Doktorarbeit, sondern ist in aktuelle Forschungsprojekte der Hochschule eingebunden. „Das ist ein regulärer Job und die Doktorarbeit kommt sozusagen obendrauf“, macht die 24-Jährige deutlich, dass es einer gehörigen Portion Motivation bedarf, um zu promovieren. Sie ist sich darüber im Klaren, dass es wahrscheinlich zwischen drei und fünf Jahren dauern wird, bevor sie sich den Doktorhut aufsetzen darf.

Doktorvater von der Uni Leipzig

„Wie und warum verbreiten sich Trends unter Managern?“ ist die Frage, der Küter in ihrer Doktorarbeit, die als Erstgutachter von Prof. Alexander Godulla von der Universität Leipzig betreut wird, nachgehen möchte. Dazu wird sie auch das Zusammenspiel zwischen Managern, ihren Beratern und den Medien untersuchen. „Das wird eher ein Langstreckenlauf als ein Sprint“, zieht die Doktorandin einen sportlichen Vergleich. Sie hat eine Methode entwickelt, damit ihr nicht unterwegs die Puste ausgeht. „Man muss sich Etappenziele setzen“, erklärt Küter. Ob sie nach ihrer Promotion weiter in der Weissenschaft oder lieber in der Wirtschaft arbeiten möchte? „Da will ich mich jetzt noch nicht festlegen“, sagt die 24-Jährige zu dieser Frage. Aber sie hat ja auch noch eine Weile Zeit, um sich das zu überlegen.


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