Spende aus VR-Stiftung 13000 Euro für Kunsthalle und TPZ in Lingen

Von Thomas Pertz

<em>8500 Euro für die Kunsthalle und 4500 für das TPZ </em>überreichten Vertreter der VR-Stiftung am Dienstag in der Kunsthalle. Von links: Ludger Preun, Vorstand der Volksbank Lingen, Harald Lesch, Vorsitzender der VR-Stiftung, Peter Leuschner, Vorsitzender des Kunstvereins, Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle, TPZ-Leiter Tom Kraus und Jürgen Hölscher vom Vorstand der Volksbank. Foto: Thomas Pertz8500 Euro für die Kunsthalle und 4500 für das TPZ überreichten Vertreter der VR-Stiftung am Dienstag in der Kunsthalle. Von links: Ludger Preun, Vorstand der Volksbank Lingen, Harald Lesch, Vorsitzender der VR-Stiftung, Peter Leuschner, Vorsitzender des Kunstvereins, Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle, TPZ-Leiter Tom Kraus und Jürgen Hölscher vom Vorstand der Volksbank. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Mit insgesamt 13000 Euro unterstützt die VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken die Arbeit der Lingener Kunsthalle und des Theaterpädagogischen Zentrums (TPZ).

Zwei große Schecks – 8500 Euro für die Kunsthalle und 4500 für das TPZ – brachten die Vertreter der Volksbank am Dienstag beim Besuch in der Kunsthalle mit. Sehr zur Freude von Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle, und TPZ-Leiter Tom Kraus.

Mit dem Geld fördert die Stiftung zum einen eine Ausstellung zum Thema „Das Muster, das verbindet“, mit Werken von Künstlern, Designern und Architekten, die die Kunsthalle am Jahresende präsentiert. Die Spende für das TPZ fließt in die Finanzierung des Internationalen Festes der Puppen, das Ende September in Lingen stattfindet.

Die Scheckübergabe nahm der Vorsitzende der VR-Stiftung , Harald Lesch, vor. Die Ausstrahlung der Kunsthalle und des TPZ reiche weit über Lingen hinaus, würdigte Lesch die jahrelange kulturelle Arbeit in beiden Häusern. Bei der Scheckübergabe wies sein Kollege Preun darauf hin, dass sowohl das TPZ als auch die Kunsthalle Beispiele für die hervorragende Kulturarbeit in der Stadt seien. Die Spenden aus der VR-Stiftung seien deshalb in beiden Einrichtungen sehr gut angelegt.

Tom Kraus und Meike Behm sprachen der VR-Stiftung ihren Dank für die Unterstützung aus. „Ohne solches Sponsoring wären Festivals wie das Internationale Fest der Puppen nicht möglich“, sagte Kraus. Der künstlerische Leiter des Festivals, Heiner Schepers, sei übrigens vor Meike Behm Leiter der Kunsthalle gewesen, beschrieb Kraus die kulturelle Klammer zwischen beiden Einrichtungen. Der TPZ-Leiter hob hervor, dass Kultur auch ein Stück Lebensqualität sei und weit mehr umfasse als die freiwillige Leistung einer Kommune.

Werk von Bayrle

Meike Behm erläuterte, dass die Ausstellung „Das Muster, das verbindet“ (1. Dezember bis 12. Januar) in der Kunsthalle auch ein großformatiges Werk von Thomas Bayrle präsentieren werde. Der in Frankfurt lebende Künstler hatte auf der Documenta verschiedene Arbeiten ausgestellt. Für sie erfülle sich mit der Präsentation ein Traum, verwies Behm auf die Außergewöhnlichkeit der Ausstellung, die kleine Musterbilder zu einem großen Ganzen verknüpft. Die Muster seien dabei im Übrigen nicht nur als hübsche Ornamente anzusehen, verwies Behm auf das Beispiel einer iranischen Künstlerin, bei der Messer als Teil der Abbildung eine Rolle spielen.