Informationen aus erster Hand Seelsorger aus Dekanat Emsland-Süd besuchen Krematorium in Werl

Von Sebastian von Melle

Seelsorger des Dekanates Emsland-Süd bei ihrem Besuch im Krematorium Werl. Foto: Sebastian von MelleSeelsorger des Dekanates Emsland-Süd bei ihrem Besuch im Krematorium Werl. Foto: Sebastian von Melle

Werl. Zwölf Seelsorger aus dem südlichen Emsland haben bei einem Besuch im Krematorium Werl einen umfassenden Einblick in eine Welt erhalten, um die viele Menschen lieber einen Bogen machen. Sie bekamen wichtige Informationen aus erster Hand für eine gute Gestaltung von Begräbnisfeiern.

Dekanatsreferent Holger Berentzen hatte die Fahrt nach dem Ausbildungskurs zum Bestattungsdienst organisiert, in dem Mitarbeiter im pastoralen Dienst des Dekanates Emsland-Süd auf die Leitung solcher Feiern vorbereitet wurden.

Kompetent und lebensnah

Der Geschäftsführer des Krematoriums im westfälischen Werl, Lutz Langschmidt, führte die Gruppe durch alle Räume und erklärte jeden Schritt von der Anlieferung des Sarges bis zur Aushändigung der Urne an den Bestatter. Dabei wurden viele Fragen beantwortet, die auch bei der Vorbereitung einer Trauerfeier eine Rolle spielen können.

Technische Details und ethische Herausforderungen

Die Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferentinnen erfuhren technische Details ebenso wie ethische Herausforderungen im Zusammenhang mit einer Einäscherung. Dabei zeigte sich Langschmidt offen für alle, die sich für die Abläufe im Krematorium interessieren: „Jeder darf sich nach vorheriger Anmeldung ein eigenes Bild machen.“