Handel unter freiem Himmel Zahlreiche Besucher beim Lingener Pöttemarkt

Von Caroline Theiling


ct Lingen. Wenn in Lingen Pöttemarkt ist und dann noch sommerliche Temperaturen herrschen, beginnt in der Innenstadt schon früh morgens ein emsiges Treiben – so auch am Dienstag.

Rund 250 Händler boten auf dem Marktplatz und den angrenzenden Straßen ihre Waren an. Dabei waren nicht nur „Pötte“ (Töpfe) wie es der Name sagt im Angebot. Vielmehr wurden verschiedenste Haushaltswaren angeboten. Sie reichten von Reinigungsmitteln, die streifenfrei jedes Fenster und jeden Spiegel sowie die Windschutzscheibe des Autos von jeglichem Schmutz befreien bis zu jeder Art von Putztuch. Auch hierbei waren die Materialien vielfältig. Da fand sich das gute alte Baumwoll- oder Leinentuch ebenso wie welche aus Mikrofaser, Bambus oder Silicon. Staubsauger, spezielle Bürsten, Schwämme und Pasten rundeten das Sauberkeitsangebot ab.

Waren angepriesen

Verkäufer, ausgestattet mit Mikrofon, wurden nicht müde, ihre Produkte anzupreisen. Egal ob es sich um einen Entsafter handelt, der sich auch zum Herstellen von Cocktails eignet, ein kleiner Helfer mit dem man im Handumdrehen Gemüse für frische Salate zerkleinert oder einen speziellen Gartenschlauch, der sich auf das dreifache seiner Länge ausdehnen lässt.

Stammkunden

Auch klassische Stände mit Socken, Tischdecken, Taschen, Geldbörsen, Handyhüllen und diversen Schmuckartikeln fehlten nicht. Einige Händler sind hier seit mehr als 30 Jahren regelmäßig zweimal pro Jahr vertreten und haben neben einem Stammplatz auch viele Stammkunden. Zu ihnen gehört Thomas Meyer aus Wallenhorst bei Osnabrück, der seine Lederpflege stets an der Burgstraße in Höhe des Pulverturms anbietet. So haben an diesem Tag wieder viele Kunden ihr Portemonnaie gezückt und sind mit dem einen oder anderen Schnäppchen heimgekehrt oder nach einer kurzen Pause zurück ins Büro; wie die Dame, die nur eben Zigaretten holen wollte und dann mit einer Tasche voller Putztücher den Kiosk betrat.

Imbissstände

Wer bei diesem ganzen Trubel Hunger oder Durst verspürte oder einfach eine Pause einlegen wollte, konnte sich an den verschiedenen Ständen stärken oder von einer der Terrassen der anliegenden Cafés das bunte Treiben beobachten.